Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Könnte Goebbels das Printmedium retten?

Wurm: (an einem Stuhl gefesselt) Bitte, bitte nicht wieder schlagen.

Vorstandsvorsitzender: Jeder Vorstandsvorsitzender braucht seinen Prügelknaben. Bezahle ich Sie nicht gut genug?

Wurm: (schweigt).

Vorstandsvorsitzender: Wieso schweigen Sie? (Er schlägt zu)

Wurm: Aua aua aua!

Vorstandsvorsitzender: Also jetzt. Bezahle ich Sie nicht gut genug? Oder sind Sie heimlich zu den Gewerkschaftlern rübergegangen.?

Ganz ganz ganz Persönliches

Welche Farbe hat ihre Seele, lieber Besucher, liebe Besucherin dieser Seite?

Vielleicht ist „Farbe“ das falsche Wort. Ich meine nur, dass man als Kind mittels des Wortschatzes (und des Kulturschmuckes) einer gewissen Sprache die Welt zu deuten lernt. Voilà! Man wird auf eine gewisse Weise beseelt.

Heute geht es um Persönliches, sehr Persönliches. Als Schreibender in der Fremdsprache bediene ich mich notgedrungen der „Farbe“ Ihrer Seele. Und dennoch bin ich nicht fähig, an Ihrem „Wir-Gefühl“ teilzunehmen. Meine Seele hat nämlich bereits eine eigene Farbe.

Zehn Kilo an einem Tag abnehmen!

„Ich werde dir erklären, wie du die Trefferzahl deines Blogs schnell in die Höhe treiben kannst“, sagte mein lieber alter Freund Sandy, der letzte Woche in München zu Besuch war.

Nicht, dass ich ihm etwa vorgejammert hätte, „Der Sprachbloggeur“ habe zu wenig Verkehr. Im Gegenteil. Es geht uns gut. Doch Sandy wollte mir von einem Experiment berichten, das er in Frankreich, wo er heute lebt, ausprobiert hat.

„Verstehen Sie Tierisch?“ „Aber klar, ich kann’s auch sprechen!“

Heute nur eine kurze Einführung, liebe Schüler. Aber Achtung: Es gibt trotzdem Hausaufgaben. Passen Sie also gut auf. Es geht um eine Sprache, die jeder kennt und über die selten einer nachdenkt: das Tierische.

Die gute Nachricht: Es gibt zwar verschiedene Dialekte dieser Sprache, aber die Unterschiede sind geringer als die zwischen, sagen wir mal, dem Schwäbischen und dem Bairischen.

Zugegeben: Manchmal tauchen im Tierischen Begriffe aus anderen Sprachen auf – sogar aus dem Deutschen. Lassen Sie sich aber nicht in die Irre führen. Tierisch bleibt Tierisch.

Eine Glosse schwarz wie die Nacht

Zu Beginn ein Zitat:

„Deutschlands Städte geraten unter Druck. Die Sozialhaushalte schrumpfen, die Mittelklasse rutscht an die Armutsgrenze ab, das Nichteinbinden von Migranten schafft wachsenden Zündstoff.“

So fängt ein Informationblatt an, das ich letzte Woche von Freund Wolfgang erhielt.

Huha! Jemand will mich vernichten! Bin ich also doch wer?

Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen versucht, diese Seite zu erreichen, und fanden stattdessen eine himmelblaue Informationsseite vor, die auf Englisch erläuterte, dass die gewünschte Seite, „Der Sprachbloggeur“, momentan nicht zur Verfügung stehe.

Solche Ausfälle erlebe ich seit mehreren Tagen. Anders gesagt: Ich wurde in Cyberspace mundtot gemacht.

Ich vermute, es waren die Agenten der Unsprache am Werk. Schon wieder.

Fragen, für die ich keine Antworten finde

Dominque Strauss-Kahn, zum Beispiel.

Was passierte damals in Suite 2806…wirklich? Hat DSK das Zimmermädchen aus Guinea zum Sex – welcher Art auch immer – gedrängt, oder ist er in die Falle – welche Art auch immer – getreten? Ich habe keine Antwort auf diese Frage, und sie dürfen von mir keine erwarten.

Geschlechterverkehr in San Francisco – eine Erinnerung

„Ich bin völlig ratlos: Das mit mit dem ‚Der-die-das’ werde ich nie beherrschen. Es folgt keinem System, ist völlig unlogisch.“ Das sagte ich vor vielen Jahren meiner damaligen Lebensabschittspartnerin. Wir nennen sie Lena. Durch ihren Einfluss kam ich nach Deutschland. Das ist aber eine andere Geschichte und etwas länger. Wir fuhren – sie am Lenker – durch das „Presidio“, einen ehemaligen spanischen Militärstützpunkt, heute Nationalpark in San Francisco. Noch heute kann ich mich an die schönen Rasen und Bäume erinnern.

Die deutsche Sprache ist ausländerfeindlich!

Hilfe! Die deutsche Sprache hat mich in ein Kellerverlies eingesperrt. Nun bekomme ich nur Wortsalat zu essen.

Ja, und hinter einer Trennwand sind wohl andere Gefangene, und man hat ihnen Wortketten angelegt. Ich höre das Rasseln der Ketten, sehe aber niemanden. Es ist hier dunkel wie Druckerschwärze. Wortfetzen fliegen mir um die Ohren. Meistens sind es Endungen und Artikel – kommt mir jedenfalls so vor. Ich verstehe aber nichts davon.

Heute speckt der Vorstandsvorsitzende ab

Vorstandsvorsitzender: (Seine teuer beschuhten Füße liegen auf seinem großen Schreibtisch in seinem Büro oben auf der Chefetage) Wer sind Sie? Wie sind Sie in mein Büro gekommen?

Der Tod: Ich klopfe nie an.

Vorstandsvorsitzender: (richtet sich auf) Werden Sie nicht frech. Wissen Sie, wer ich bin?

Der Tod: Ja.

Vorstandsvorsitzender: Wurm! Wurm! Kommen Sie sofort! Holen Sie die Polizei!

Der Tod: Er kann nichts hören.

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