Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Krieg der Euros – bald auch in Ihrem Kino

Zum Anfang der Schluss: Geld ist eine Illusion. So ungefähr sagte es Volker Looman, ein Finanzanalytiker am Wochenende in der FAZ. Sein Artikel hieß: „Angst vor Inflation und Verlust treibt die Anleger zur Verzweiflung.

Damit meinte er, dass Wert eine Illusion sei, vor allem, wenn man in einer Krise nach Sicherheit sucht.

Wirtschaft? Sicherheit? Ha!

Und jetzt zu den Zauberern. Das sind die Bazis, die momentan mit ihren Unkenrufen dem Euro schwer zu schaffen machen.

Adoptieren Sie einen „Captcha“-Boy! Noch heute!

Kennen Sie Ariful Islam Shaon? Nicht? Die Chancen sind gut, dass er Sie kennt. Er ist zwanzig Jahre alt und studiert an der Universität in Bangladesch. Was genau er studiert, weiß ich nicht – ich tippe auf Betriebswirtschaft.

Ariful spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Gestaltung dieser Seite, also des „Sprachbloggeurs“. Verzeihung, er spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung vieler Internet-Seiten.

Aber hier rede ich nur von mir:

Alles, was Sie über die Bigotterie wissen müssen

Fangen wir mit dem bemitleidenswerten Gordon Brown an. Falls Sie zufällig Außerirdischer sind und dies Ihr erster Besuch in Europa ist: Brown ist (noch) Premierminister von Großbritannien, einem Inselländchen ein bisschen westlich von Köln.

Aber zurück zu Mr. Brown. (Achtung, Englischlernende: Wir Amerikaner setzen nach der Abkürzung „Mr.“ stets einen Punkt, die Engländer tun das nicht. So kann man gleich erkennen, ob man es mit einem amerikanischen oder einem britischen Text zu tun hat. Außerdem ist die Aussprache unterschiedlich).

Erste Gedanken über die Informationsentropie (und die Lösung eines alten Rätsels)

Wie heißt eine Welt, in der alles absolut gleichwertig ist?

Wenn Sie meinen, die Antwort könnte „Paradies“ oder „Demokratie“ oder „Utopie“ lauten, dann irren Sie sich.

Die Welt, in der alles gleichwertig ist, heißt der Tod.

Stellen Sie sich drei Süppchen vor. Es sind die drei Süppchen aus dem „Goldilocks“-Märchen. Vielleicht kennen Sie dieses englische Märchen nicht.

Achtung: Es spricht die Stimme des Spießertums (oder Der Künstler dankt dem Spießer)

Möchten Sie meiner neuen Interessengemeinschaft beitreten? Ach, klar, Sie möchten erst wissen, worum es geht.

Beinahe zögere ich mit der Sprache. Denn ich weiß schon jetzt, dass Sie gleich ablehnen werden.

Ich möchte nämlich zur Stimme des Spießertums werden. Und so wird meine I.G. auch heißen: Die Stimme des Spießertums e.V.

Mal ehrlich: Klingt hübsch, nicht wahr?

Raten Sie mal, was der seltenste Satz in der ganzen deutschen Sprache ist. Sie werden kaum drauf kommen. Er lautet: „Ich bin ein Spießer.“

Diesmal schreibe ich für Sie, liebe Migrationshintergründler

Wann ist ein Kompliment kein Kompliment?

Hier ein einfaches Beispiel: Sie gehen ins Geschäft und kommen mit dem Ladenbesitzer ins Gespräch.

„Aus Hamburg sind Sie“, sagt er, „Sie sprechen aber sehr schön Deutsch.“

Für Hamburg, kann man beliebig „München“, „Erfurt“, „Remagen“, „Hoyerswerda“, „Trier“ usw. setzen. Ist egal.

Heute beim Sprachbloggeur praktisches Wissen: Wie man abstrakte Kunst lieben lernt

Worte. Pfui! Manchmal hat man einfach zu viel davon.

Nein, ich bin nicht schreibmüde geworden. Schriftsteller sind diejenigen, die weiter erzählen, nachdem jedem anderen die Puste ausgegangen ist.

Dennoch gibt es Augenblicke, in denen ich kein Wort mehr ertrage – und keinen konkreten Gegenstand mehr sehen will.

Wissen Sie, was ich dann mache?

Ich gehe stracks ins Museum und halte mich bei der abstrakten Kunst auf. In München kann man das besonders gut. Hier haben wir die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst, das Haus der Kunst und und.

Was macht Lady Gaga nach Feierabend?

Wir schreiben das Jahr 1969 (oder 1970). Standort: Isla Vista, California, ein Studentenstädtchen nahe der Universität California in Santa Barbara. Ein Quadratkilometer terra firma, wo Männlein und Weiblein fast ausschließlich zwischen 17 und 25 sind – und nur ein Katzensprung vom Pazifik. Ja, den Garten Edens hat es wirklich gegeben (und die Vertreibung aus dem Paradies).

"Griechische Liebe" für eifrige Geschichtsklitterer

Zunächst Persönliches:

Ich war sechszehn, strichdünn und niedlich. Es war im März, und ich wartete im tiefen, frischen Schnee auf den Bus. Wir befinden uns in New York City, Stadtteil Queens.

Ein Wagen hielt an. Der Fahrer, untersetzt, vielleicht Mitte dreißig, machte die Wagentüre auf. „Die Busse fahren nicht, sie stecken im Schnee“, erklärte er hilfreich. „Steig ein, ich fahre den gleichen Weg.“

Warum ich so beliebt bin

Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem guten Geschmack, geneigte Leser.

Sie befinden sich auf einer der populärsten Seiten im ganzen WehWehWeh. Ich habe nämlich heute entdeckt, dass nur 172.005 Webseiten in Deutschland beliebter sind als „Der Sprachloggeur“. Weltweit werden lediglich 1.559.833 öfters besucht als diese Seite. Dies – darf ich erinnern – bei einer Gesamtweltbevölkerung von sechs (oder sind es schon sieben?) Milliarden Menschen.

Nicht übel, gell?

Nein, heute keine Selbstverherrlichung. Aber wie heißt es so schön? „Selbstlob! Nur dem Neide stinkt's.“

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