Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Neue Besen, alte Besen – und eine sehr traurige Nachricht

Gestern Abend war ich noch überzeugt, dass dieser Beitrag „Grün ist die Hoffnung, grün ist der Neid“ heißen müsste. Damit wollte ich auf die neue Farbe, die diese Seite momentan schmückt, hinweisen. (Ob sie bleibt, weiß ich noch nicht). Hoffnung, weil ich meinte – und meine – , dass ich wieder Grund habe zu hoffen, auch wenn hier alles noch nicht ganz funktioniert wie es sein sollte. (Es hapert, zum Beispiel, noch immer mit dem Kommentarschreiben). Immerhin sind meine Spammer wieder glücklich.

Ich wiederhole, ich wiederhole, ich wiederhole

[Alles noch nicht ganz in Butter, liebe Leser. Als ich feststellte, dass dieser Beitrag auf dieser Seite viermal in Folge zu lesen war, nahm ich mir vor, die "Wiederholungen" zu löschen. Stattdessen habe ich den Text insgesamt gelöscht. Nun erscheint er wieder. Wiederholung. Hmmm. Übrigens: Das Jammern im Text bezog sich lediglich auf die Unmöglichkeit - von der kaputten Software des Servers verursacht - , Kommentare zu empfangen. Das sage ich hier in eigener Sache.]

Ich habe seit Wochen keine Kommentare empfangen.

Mein Nachbar der Spammer

„Und was arbeiten Sie?“ fragt mein Gegenüber im Zug nach Hamburg. Manchmal redet man gerne mit Fremden, um die Zeit zu vertreiben.

„Ich bin Sprachbloggeur.“

Ein junger Mann, vielleicht um die 30 herum, geschmackvoll angezogen. Er schaut mich skeptisch an. Das jugendliche Gesicht wirkt fast harmonisch, wäre es nicht für die harten Züge an den Mundwinkeln. Die Haare sind blond. Gesamteindruck: jungdynamisch. „Was ist ein Sprachbloggeur?“ fragt er.

„Einer, der für die Gerechtigkeit der Sprache kämpft“, antworte ich.

Frisches Konsumgut: Ricky Kan – Wunderkind

Ist er nicht süüüüüüßßß!

Die Rede ist von Ricky Kam. Ganz zufällig bin ich am Sonntag, als ich vor dem Fernseher spätstückte, auf das sechsjährige Wunderkind gestoßen. Ich sendersurfe gerne, wenn ich sonntags spät frühstücke.

Da thronte der Knirps vor dem Klavier und ritt die Tasten wie ein Polo-Hazardeur. Beeindruckend. Wirklich beeindrückend. Derweil hockte stumm auf dem Flügeldeckel sein (deutlich) oft gekuscheltes Stofftier. Ich denke es war ein Affe.

Mich lauste der Affe echt. Aber wie. Der Knabe ist wahrlich ein Ausnahmetalent.

Der Sprachbloggeur erklärt die Finanzkrise

Vorstandsvorsitzender: Wurm! Wo ist der Wurm? Verdammt noch mal, wozu bezahle ich ihn. Es steht in seinem Vertrag – und zwar explizit! – , dass er, wenn ich ihn rufe, innerhalb achtzehn Sekunden zu…

Wurm: (betritt atemlos den Raum) Sie haben gerufen, o Herr der Schöpfung?

Vorstandsvorsitzender: Pssss. Habe ich Ihnen nicht schon mal eingebläut, dass Sie mich nur dann mit „Herr der Schöpfung“ ansprechen, wenn Sie sicher sind, dass keiner mithört. Sonst bekäme man vielleicht den falschen Eindruck.

Von einer Echse namens Leslie, die mich nicht liebte (und die Konsequenzen)

Ex nihilo locutus. Ahhh. Endlich ein lateinischer Satz – zumindest ein Satzteilchen. Der studierte Altphilologe (und so einer bin ich) schreibt gerne lateinische Sätze. Ex nihilo locutus. Zu Deutsch: aus dem Nichts gesprochen.

Ausgerechnet fallen mir diese Worte ein, als ich die Tastatur – mein Musikinstrument – auf den Schoß setze (so schreibe ich am liebsten). Aber warum gerade jetzt?

Erster Gedanke: Fällt mir heute sonst nichts ein?

Flaschenpost(ing) eines schiffbrüchigen E-Schriftstellers

Kennen Sie den alten Witz?

Das Kind ist vier Jahre alt und spricht immer noch nicht. Die Eltern machen sich verständlicherweise große Sorgen. Hilfesuchend karren sie den Knaben vom Arzt zu Arzt herum. Vergeblich. Er spricht nicht. Kein Wort.

Eines Tages ist die Familie zu Tisch. Die übliche Stille. Auf einmal sagt das Kind: „Die Kartoffeln sind kalt.“

„Du sprichst! Du sprichst! Ein Wunder ist geschehen!“ jauchzen die Eltern.

„Aber natürlich spreche ich“, sagt das Kind.

„Aber warum hast du bisher immer geschwiegen?“

Mein Kampf mit den alten Kisten (und Schachteln)

„Ich suche Eahna a Kisterl“, sagt Frau M.

Wir befinden uns im Paradies, heute schön herbstlich ausgestattet. (Nur Zufall, dass im Herbst auch das Obst und das Gemüse gelb und orange gefärbt sind?)

„Oder vielleicht ha’m Sie a Schachtel“, fragt die Kundin.

Kurz erstarre ich, was Frau M. auch registriert. Sie fragt sich: Was hat der Sprachbloggeur nunmal wieder?

Ludwig Reiners „Stilkunst“ – oder „Stehlkunst“?

Ich kannte den Namen Ludwig Reiners nicht.

Anders meine Frau. Als ich mit einem Exemplar seiner „Stilkunst“ nach Hause kam, jauchzte sie: „Ach! Ludwig Reiners’ ‚Stilkunst’.“

„Kennst du den?“

„Natürlich. Kennt jeder.“

Vorsicht! Datenschwundzone! (oder: Die Horrorwolke)

Hilfe! Ich bin in einer Wolke gefangen!

Augenblicklich könnte dieser Text verschwinden, wenn er nicht schon jetzt verschwunden ist. Paff! Und dennoch: Für den Fall, dass diese Worte doch noch sichtbar sind, hier meine dringliche Warnung vor der Wolke:

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