Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Machen Videos dumm?

Hallo Stranger, hallo Freunde und Bekannte. Glück gehabt. Sie sind beim Sprachbloggeur gelandet. Glück gehabt, weil Sie, wenn Sie den Sprachbloggeur besuchen, nach Belieben lesen, überspringen, querlesen oder gar ausklinken können.

Blipp! Gedankeneinschub: Stellen Sie sich vor: Nun läuft ein Video des oben Gesagten. Sie sehen den Herrn Sprachbloggeur, anstatt ihn zu lesen. O Gott! Sieht er nicht schön aus! Eine Frage aber: Was dauert länger: das Ansehen oder das Lesen obigen Absatzes?

Antwort: das Ansehen, of course!

Mit Dante in der Fahrraddiebehölle

Dante: Buona sera, caro Sprachbloggeuro.

Sprachbloggeur: Dante? Sind Sie es?

Dante: Si, amico mio, sono io. Sono qui per aiutarle.

Als Ibims auf Gammelfleischparty traf

Ibims: Und wie heißt du?

Gammelfleischparty: Ich heiße Gammelfleischparty.

Ibims: Gammelfleischparty. Igitt, das klingt echt harsch. Woher hast du so nen komischen Namen? Bist du Bootpöbel?

Gammelfleischparty: Ne, bin Gelsenkirchener, und du? Hast du nen Namen?

Ibims: Und wie.(mit Stolz) Ibims! (Pause) Sagt dir das nichts? Kennst den Namen etwa nicht? Du schaust so skeptisch daher.

Gammelfleischparty: Sorry, Kumpel, kenn dich leider nicht. Bist nicht aus Gelsenkirchen, oder?

Das Duzen: Gefahren und Nebenwirkungen

1.) Von L. folgende beunruhigende Nachricht: Bei ihr in der Firma ist das Psychocoaching (Stichwort: „Teamarbeit“) neulich eingerückt. Ein paar Tage nach dem verhängnisvollen Einzug, sprach der Geschäftsführer das „Team“ an und bat jede/n Mitarbeiter/in das Du an.

Denkanstoß: Darf man „Nein, danke“ sagen, wenn der Chef das Du anbietet?

Verstehen Sie „Frings“?

Die Nase voll von reuigen entlarvten Vergewaltigern? Und von Opfern, die das Übel aus der Tiefkühltruhe der Erinnerungen erst jetzt auftauen lassen? Keine Lust mehr über Flüchtlinge, über die Willkommenskultur, übers biologische Deutschtum zu debattieren? Kein Bock auf „Jamaika“ oder „Jamaica“? Und wie wär es mit etwas Pest? Frisch aus Madagaskar.

Wenn zu den obigen Fragen das „Ja“ des Desinteresses überwiegt, dann sind Sie bei mir richtig. Denn heute bekommen Sie vom Sprachbloggeur nur Triviales, sehr triviales.

Heute wenden wir uns dem/der/den „Frings“ zu.

Sexfantasie (zu kaufen aber nicht billig)

Hi Darling, ich könnte deine Vergnügungspuppe sein. Ja, deine höchstpersönliche…

Vielleicht kennst du mich bereits. Über mich wird nämlich viel geschrieben. Und bald könntest du mich noch besser kennenlernen. Blitzpost© macht es möglich. Und du bekommst mich, wie du sicherlich schon weißt, in verschiedenen Größen, Farben, Teints und - ja - Geschlechtsrichtungen. Die Möglichkeiten kennen beinahe keine Grenzen.

Dank Blitzpost© hast du den Vorteil Im Nu… auf der Hand!

Gedankenlesen schnell beigebracht

1907 veröffentlichte eine Frau, die sich B.B.E. nannte, in der Zeitschrift „Century“ einen Bericht über ihren Spaniel Roger.

Sie erzählte, wie sie ihm das Erkennen von Spielkaraten beigebracht habe. Zunächst hatte sie mehrmals auf eine bestimmte Spielkarte gezeigt, wobei sie jedes Mal den Namen der Karte artikulierte. Roger musste diese dann apportieren und bekam eine kleine Belohnung dafür.

Sex Stories und ein 50$ Kleid

Erste Anekdote: V. war damals 17 und ich 22. Wir hatten uns erst kennengelernt.

Eines Abends saßen wir im Café und unterhielten uns. Was heißt unterhalten? Ich habe mit einem Ohr zugehört, und sie hat endlos weitergeplappert. Was heißt weiterplappern? Sie redete, ohne aufhören zu können - keine Ahnung, worüber.

Auf Englisch heißt das „verbal diarrhea“, Durchfall des Mundwerks.

Wissen Sie, was ich machte? Ich sagte: „Kannst du nicht kurz den Mund halten? Du bist so schön, wenn du schweigst.“

Von Prostatamassagen, Katalonien…und dem Zufall

Fangen wir erst mit der Prostatamassage an. Darüber habe ich jüngst in Bento, der „lifestyle“ Sparte von Spiegel-Online („SPON“), erfahren. Männer, gebt acht: Hier geht es um neue Höhen des männlichen sexuellen Erlebnisses, Höhen, die ich leider nicht bestätigen kann.

Genauer gesagt: Der Leser/die Leserin wird vom Bento-Autor (hab den Namen leider vergessen) angewiesen, wie man das walnusgroße Organ namens Prostata in ein Spielzeug der Gelüste verwandelt.

Da ich’s nicht ausprobiert hab, kann ich den erstaunlichen Lustgewinn nicht bestätigen.

Hilfe! Eine App hat mich gefressen!

Hilfe! Hilfe! Eine App hat mich bei lebendigem Leib verschlungen. Ich meine gefressen. Ja gefressen. Apps speisen nicht. Sie essen nicht. Sie fressen nur.

Und diesmal war ich dran! Wer hätte es gedacht?! Und jetzt befinde ich im Innenwerk der App. Und glauben Sie mir: Es ist grausam.

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