Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Die Sprachenschnapper stehen vor der Tür!!

Wer kennt noch den Film „Die Dämonischen“? Schöner Titel, im Original noch besser: „The Invasion of the Body Snatchers“ (Invasion der Körperschnapper).

Plötzlich sind die Außerirdischen da…

„Pussy Terror TV“?! Eine Gegendarstellung

Seit 2015 läuft im Fernsehen eine Sendung mit dem Titel „Pussy Terror TV“.

Ich habe erst letzte Woche in einem Werbevorspann kurz vor der Tagesschau davon erfahren.

Wäre ich früher auf dem Laufenden gewesen, hätte ich diese Glosse längst geschrieben!

Kinder, Kinder, was macht Ihr mit meiner Muttersprache?

Ich meine, falls Sie hier neu sind, das Englische.

Man (bzw. frau) will frech und keck auftreten, und zu diesem Zweck plündern Unberufene den (Wort)Schatz des Englischen.

Glück-Los im virtuellen Zeitalter

Bin ich froh, dass ich Microsoft mit der Veröffentlichung meines Gesamtwerks nicht betraut habe. Der Mensch braucht immer etwas Glück. Und Microsoft hat die Kundschaft seines E-Verlags nur glücklos gemacht.

Da ich aber vom Glück rede, hier zunächst eine kleine Anekdote.

Gestern erspähte ich auf der Straße ein Graffito mit folgendem Text: „Hanf im Glück“.

Lustig, dachte ich. Wahrlich ein gelungenes Wortspiel.

Was passiert, wenn Webseiten von Hackern gekapert werden?

Bewohner dieses Planeten, morsfschte. So klingt es, wenn sie sich grüßen, oder?

Morsfschte Ihnen und Ihrem Stamm. Wir verstehen Ihre Sprache nicht. Wir haben lediglich diese Texte von einem Ihrer renommierten Kommunikatoren entdeckt. Er heißt Sprachbloggeur. Sie kennen Ihn mit Sicherheit. Wir haben seine Texte durch unseren Verarbeiter entziffern lassen.

Wird ein Walfisch eines Tages an Ihrem Handy den Magen verderben?

Charlie verdient 4000 pro Woche und fragt: „Und du?“ Alisa behauptet Gleiches. Auch sie fragt: „Und du?“ Welch Zufall! Joanna will wissen: „Was machen mir?“ und Antja hat „Hunger nach Mann“ (Nebenbei: Warum hat kein „Steve“ im Namen der Gleichberechtigung „Hunger nach Frau“ – oder gar „nach Mann? Und warum hat Antja keinen „Hunger nach Frau“? Wie gesagt: nur nebenbei).

Zerstörung der Zerstörung (z.B. Rezo)

Leider finde ich keine Übersetzung für den englischsprachigen Begriff „household word“, die das gleiche Bild verwendet wie im Original.

Ein „household word“ ist ein Wort für den tagtäglichen Gebrauch, ähnlich den Gegenständen, die man täglich im Haushalt gebraucht, etwa eine Zahnbürste oder das Spüli.

Zu einem sozusagen Haushaltswort ist seit einer Woche oder so ein gewisser Rezo geworden. Sie wissen, wen ich meine: den jungen Mann mit dem netten Lächeln und den blauen Haaren. Vielleicht sind auch die Augen blau. Das weiß ich nicht.

Grenzenlose Affenliebe: Beispiel Toto und Frau Hoyt

Kennen Sie die Geschichte von Toto dem Gorillababy? Wahrscheinlich nicht, es sei denn, Sie haben mein Buch „Kaspar Hausers Geschwister – auf der Suche nach dem wilden Menschen“ (Franz Steiner Verlag 2018) gelesen. Ach du Heiliger! Schleichwerbung in eigener Sache! Soll man verbieten.

Toto war ein putziges Gorillakind, genauer gesagt, Gorillamädchen. …Hat man eine Möglichkeit in der deutschen Sprache junge Primaten nach Geschlecht – ich meine nach dem Vorbild Mädchen und Bube – zu differenzieren? Ich kenne keine Entsprechung.

Wie sagt man „hartnäckig naiv“ auf Vietnamesisch?

Ich hab’s getan! Hurra! Ich hab’s getan!

Was haben Sie getan, lieber Sprachbloggeur?

Ich hab… zum… ersten… Mal… in meinem Leben Google-Übersetzer benutzt! Und nun bin ich überzeugt, dass das Ding tatsächlich funktioniert! Zumindest für Vietnamesisch.

Der Hintergrund: Vor ca. einem Monat wurde diese Seite mit Mengen von falschen Kommentaren überschwemmt. An einem einzigen Tag waren es 37!

Nur Lösungen heute – aber sie kosten

Haben Sie Probleme? Keine Sorge. Hilfe ist unterwegs.

Das weiß ich, weil ich täglich die Überschiften im Spiegel-Online (auch „SPON“ genannt) lese. Heute, zum Beispiel hieß es: „Diese Maschine wird unser Leben ändern“.

Zé do Rock schreibt doitsch

He Zé! Klar, dass sie nein sagen. Du hast eine „Hybride“ geschrieben. Die Verlage sind wirklich überfordert, wenn sie außerstande sind, zwischen Reisebericht und Roman zu unterscheiden. Hat wohl etwas mit Marketing zu tun. Man will halt alles schön nach Kategorie einordnen können. Als es früher noch keine Vegetarier bzw. Veganer gab, hätte man gesagt, „Was Sie geschrieben haben, ist weder Fisch noch Fleisch“. Ich verstehe diese Angst vor der „Hybride“ aber nicht. Ist momentan in den USA der letzte Schrei. Wahrscheinlich hätten die dt. Verlage auch Cervantes und Grimmelshausen abgelehnt.

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