Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Migrantler und Biodeutschen

„ ‚Wembley or bust!‘ Was bedeutet das?“ fragte mich jungst Frau M., als ich ihr meine Williams Birnen zum Wiegen reichte.

Ja, wir sind wieder im „Paradies“, nicht nur der Name eines Obstundgemüseladens. Wirklich nicht.

„Bevor ich Ihre Frage beantworte, stelle ich selber eine Frage,“ sagte ich und hielt eine Birne an der Nase. „Mmm. Warum heißen sie ausgerechnet ‚Willams Birnen‘ und nicht ‚Wilhelms Birnen‘? Sind das keine Deutschen?“

„Nein, Engländer. Das weiß ich zufällig, Herr Sprachbloggeur. Eigentlich sind sie William Christ pears.“

Über Sokrates, Strumpfetten und Y.s „Party“

Y. hat mich gebeten, einen Blog zu schreiben, einen, den ihn aus den Socken hauen soll.

Er werde wissen, meinte er, dass es sich um besagten Blog handele, wenn ein Codewort, das er sich spontan ausdenke, im Text zu lesen sei. Dieses Codewort laute „Party“. Meinetwegen.

Constantin will Bitcoins…von UNS!

Constantin Zimmermann hat mir vor ein paar Tagen eine Mail geschickt. Eigentlich galt die Mail einer anderen, mir unbekannten Person. Ich stand lediglich unter „cc“, unter ferner liefern also.

Immerhin war es nett, dass er an mich gedacht hat. Schließlich kennen wir uns nicht. Oder sagen wir’s so: Ich entsinne mich keines Constantin Zimmermanns.

Hier seine Mail…in voller Länge:

Hallo,

Ich verkaufe Emails!

Einzug des Schnuggerls (eine weihnächtliche Horrorstory)

Erste Szene:

Wendy: Kreisch! O Mami, Papi ein Schnuggerl!! Ich bekomme mein Schnuggerl! O danke, danke, danke, danke!!

Papi: Nicht uns, sondern dem Weihnachtsmann sollst du danken, Puppi!

Wendy: O danke, danke, danke lieber Weihnachtsmann. Beinahe hab ich aufgehört an dich zu glauben, und dann bekomme ich mein eigenes Schnuggerl! Ich werde es „Mimi“ nennen, Mimi Schnuggerl.

Papi und Mami: Süß.

Mami: Und du kannst mit Mimi Schnuggerl über alles reden. Sie versteht alles und antwortet dir auch!

Verkaufsgeräusche im Studierendenwerk

(Wir befinden uns im Paradies. So heißt nicht nur mein Lieblingsobstundgemüsegeschäft. Frau M. und der Sprachbloggeur unterhalten sich, während Frau M. die Clementinen auf die Waage legt.)

Sprachbloggeur: Ich wollte Ihnen über ein neues Wort berichten.

Frau M.: Ich bin ganz Ohr.

Sprachbloggeur: Ich hab es auf dem Titelblatt eines Sprachorgans einer Universität entdeckt: und zwar „Studierendenschaft“.

Machen Videos dumm?

Hallo Stranger, hallo Freunde und Bekannte. Glück gehabt. Sie sind beim Sprachbloggeur gelandet. Glück gehabt, weil Sie, wenn Sie den Sprachbloggeur besuchen, nach Belieben lesen, überspringen, querlesen oder gar ausklinken können.

Blipp! Gedankeneinschub: Stellen Sie sich vor: Nun läuft ein Video des oben Gesagten. Sie sehen den Herrn Sprachbloggeur, anstatt ihn zu lesen. O Gott! Sieht er nicht schön aus! Eine Frage aber: Was dauert länger: das Ansehen oder das Lesen obigen Absatzes?

Antwort: das Ansehen, of course!

Mit Dante in der Fahrraddiebehölle

Dante: Buona sera, caro Sprachbloggeuro.

Sprachbloggeur: Dante? Sind Sie es?

Dante: Si, amico mio, sono io. Sono qui per aiutarle.

Als Ibims auf Gammelfleischparty traf

Ibims: Und wie heißt du?

Gammelfleischparty: Ich heiße Gammelfleischparty.

Ibims: Gammelfleischparty. Igitt, das klingt echt harsch. Woher hast du so nen komischen Namen? Bist du Bootpöbel?

Gammelfleischparty: Ne, bin Gelsenkirchener, und du? Hast du nen Namen?

Ibims: Und wie.(mit Stolz) Ibims! (Pause) Sagt dir das nichts? Kennst den Namen etwa nicht? Du schaust so skeptisch daher.

Gammelfleischparty: Sorry, Kumpel, kenn dich leider nicht. Bist nicht aus Gelsenkirchen, oder?

Das Duzen: Gefahren und Nebenwirkungen

1.) Von L. folgende beunruhigende Nachricht: Bei ihr in der Firma ist das Psychocoaching (Stichwort: „Teamarbeit“) neulich eingerückt. Ein paar Tage nach dem verhängnisvollen Einzug, sprach der Geschäftsführer das „Team“ an und bat jede/n Mitarbeiter/in das Du an.

Denkanstoß: Darf man „Nein, danke“ sagen, wenn der Chef das Du anbietet?

Verstehen Sie „Frings“?

Die Nase voll von reuigen entlarvten Vergewaltigern? Und von Opfern, die das Übel aus der Tiefkühltruhe der Erinnerungen erst jetzt auftauen lassen? Keine Lust mehr über Flüchtlinge, über die Willkommenskultur, übers biologische Deutschtum zu debattieren? Kein Bock auf „Jamaika“ oder „Jamaica“? Und wie wär es mit etwas Pest? Frisch aus Madagaskar.

Wenn zu den obigen Fragen das „Ja“ des Desinteresses überwiegt, dann sind Sie bei mir richtig. Denn heute bekommen Sie vom Sprachbloggeur nur Triviales, sehr triviales.

Heute wenden wir uns dem/der/den „Frings“ zu.

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