Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Deutschunterricht für Deutsche – compliments of the Sprachbloggeur

Fehlt etwas im folgenden Satz?

„Die Hackergruppe Turla, die mutmaßlich das Auswärtige Amt angegriffen hat, entwendete nach SPIEGEL-Informationen auch ein Dokument zum Brexit. Derweil wird ein weiterer Angriff bekannt…“

Der Text stammt, wie zu ersehen, aus dem Spiegel, genauer gesagt, dem Spiegel-Online.

Ich habe ihn am Freitag (oder war es Samstag?) gelesen und bin gleich drüber gestolpert.

Sie auch, liebe Leser, liebe Leserinnen, liebe Lesende?

Auch Spammer haben Gefühle

Fliegen ist langweilig. Erst recht, wenn man neun Stunden in der Economy sitzt.

Manche schauen in den Monitor, um die Zeit totzuschlagen. Manche verrenken sich in den Schlaf. Es gibt auch diejenigen, die so tun, als wären sie mit etwas beschäftigt. Es sind aber nur Scheinbeschäftigungen. Fakt ist: Jeder langweilt sich fürchterlich. Die Turbulenzen machen die Situation nur noch ärger. Fliegen ist das Langweiligste, was es gibt.

Vielleicht deshalb hat sich mein Sitznachbar an mich gewandt und mich angequatscht.

„Fake“: Alles, was Sie darüber wissen müssen

Wer bitte kann mir sagen, wie das Wort bzw. Unwort des vorigen Jahres (oder des vor-vorigen Jahres) lautete? Ich weiß es ganz bestimmt nicht mehr und mache mir keine Mühe, die Antwort herauszugoogeln, auch wenn dies eigentlich sehr einfach wäre. Denn so wichtig ist mir die Sache nicht.

Alles schiefgegangen? Lesen Sie Folgendes…

Es war wirklich so. Alles ist gestern schiefgegangen: mal schlechte Nachrichten, mal keine Nachrichten und obendrein Fehltritte zuhauf.

Ich hätte die düstere Lage gleich ahnen müssen. Denn ich hatte mir in der Früh ein Butterbrot mit Honig gemacht. So was nennen die Franzosen eine „tartine“…

Und schon ging’s los. Ich hab mich vor den Rechner hingesetzt und zack! Das Brot ist mir aus der Hand gerutscht und auf den Boden geplatscht.

Vergrault und vergrellt: die dumme Geschichte eines Cheddarkäses

Ist es nicht ulkig, dass die deutsche Sprache über zwei Wörter, „vergraulen“ und „vergrellen“, verfügt, die beinahe wie Zwillinge klingen und doch keine Zwillinge sind?

„Vergraulen“ ist mit „Gräuel“ verwandt. Wird einer vergrault, so wird ihm etwas zu einem Gräuel. „Vergrellen“ hat mit „Zorn“ zu tun. Man wird zornig gemacht. Übrigens: Mein großer Duden kennt das Wort „vergrellen“ nicht. „Word“ ebenso nicht. Schreib ich „vergrellen, erscheint auf dem Display ein roter Strich drunter. Immerhin steht „vergrellen“ im Grimm’schen Wörterbuch.

Heute nur Katastrophen

Müde, liebe Leser? Ja, der Winter ist lang und dunkel. Wie wäre es mit ein wenig Katastrophennachrichten, ums Gemüt zu erheitern?

Warum soll ich’s anders machen als „die Medien“? Schließlich bin auch ich „die Medien“. Ich meine, man muss als Medienrepräsentant zu unterhalten wissen… will man das Publikum an der Stange halten. Und wie geht das am besten? Neben Sex und Skandal mit den Katastrophennachrichten!

Migrantler und Biodeutschen

„ ‚Wembley or bust!‘ Was bedeutet das?“ fragte mich jungst Frau M., als ich ihr meine Williams Birnen zum Wiegen reichte.

Ja, wir sind wieder im „Paradies“, nicht nur der Name eines Obstundgemüseladens. Wirklich nicht.

„Bevor ich Ihre Frage beantworte, stelle ich selber eine Frage,“ sagte ich und hielt eine Birne an der Nase. „Mmm. Warum heißen sie ausgerechnet ‚Willams Birnen‘ und nicht ‚Wilhelms Birnen‘? Sind das keine Deutschen?“

„Nein, Engländer. Das weiß ich zufällig, Herr Sprachbloggeur. Eigentlich sind sie William Christ pears.“

Über Sokrates, Strumpfetten und Y.s „Party“

Y. hat mich gebeten, einen Blog zu schreiben, einen, den ihn aus den Socken hauen soll.

Er werde wissen, meinte er, dass es sich um besagten Blog handele, wenn ein Codewort, das er sich spontan ausdenke, im Text zu lesen sei. Dieses Codewort laute „Party“. Meinetwegen.

Constantin will Bitcoins…von UNS!

Constantin Zimmermann hat mir vor ein paar Tagen eine Mail geschickt. Eigentlich galt die Mail einer anderen, mir unbekannten Person. Ich stand lediglich unter „cc“, unter ferner liefern also.

Immerhin war es nett, dass er an mich gedacht hat. Schließlich kennen wir uns nicht. Oder sagen wir’s so: Ich entsinne mich keines Constantin Zimmermanns.

Hier seine Mail…in voller Länge:

Hallo,

Ich verkaufe Emails!

Einzug des Schnuggerls (eine weihnächtliche Horrorstory)

Erste Szene:

Wendy: Kreisch! O Mami, Papi ein Schnuggerl!! Ich bekomme mein Schnuggerl! O danke, danke, danke, danke!!

Papi: Nicht uns, sondern dem Weihnachtsmann sollst du danken, Puppi!

Wendy: O danke, danke, danke lieber Weihnachtsmann. Beinahe hab ich aufgehört an dich zu glauben, und dann bekomme ich mein eigenes Schnuggerl! Ich werde es „Mimi“ nennen, Mimi Schnuggerl.

Papi und Mami: Süß.

Mami: Und du kannst mit Mimi Schnuggerl über alles reden. Sie versteht alles und antwortet dir auch!

Seiten

Subscribe to Der Sprachbloggeur RSS