Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

„Newsweek“ und das Boko-Haram-Chaos

Zuerst etwas Hintergrund…

Vor einigen Jahren hatte ich „Newsweek“ abonniert. Damals gab es eine Abo-Aktion, und ich dachte: Warum nicht? Für das wenig Geld, kann ich’s riskieren, zumal ich jede Zeit kündigen kann, falls ich es mir mal anders überlege.

Warum ich heute Hochdeutsch spreche

Sonntag war Tag der Muttersprache, und die Münchener Boulevardzeitungen haben viel Tamtam gemacht.

(Nebenbei: Man nennt solche „Feiertage“ in den USA „Hallmark Holidays“. Hallmark ist der größte Hersteller von Gluckwunschkarten.

Warum ich Theodor-Wolff-Preisträger nicht werden darf

Schlechte Nachricht, treue Leser, Leserinnen.

Dieses Jahr darf der Sprachbloggeur mit keinem Theodor Wolff Preis ausgezeichnet werden. Schade. Ich war nämlich sicher, dass meine Chancen nicht schlecht stünden.

Ein Zitat aus den Wettbewerbsinformationen:

„Hierfür eignen sich besonders die klassischen journalistischen Stilformen - Hintergrundbericht, Reportage, Feature, Kommentar, Glosse und Leitartikel.“

Klingt wie der Sprachbloggeur, nicht wahr?

Die „geistigen Brandstifter“: endlich beleuchtet

Ein schönes Bild „geistige Brandstifter“, nicht wahr?

Man denkt an jemanden, der kraft seiner Gedanken, eine Struktur (welche auch immer) wie durch einen feurigen Angriff zerstören will oder kann.

In jüngster Zeit stoße ich des Öfteren in den Medien auf diesen Begriff. Meistens freilich in einem politischen Zusammenhang. Was sonst?

Gedankensaft zum Thema „Akku“

Armes E-Buchlesegerät. Seit Monaten liegst du rum neben meinem Bett, unberührt, prahlgefüllt mit einer ansehnlichen Bibliothek der Weltliteratur: Goethe, Schiller, Kafka, Vergil, Homer, Bibel, Dante, Cervantes, Byron, Keats, Eliot, Chaucer, Shakespeare, Proust, u.v.a.m.

Zika-Viren für Anfänger

Sie befinden sich in einer flüchtlingskrisenfreien Zone. Hier wird nicht darüber schwadroniert, dass für manche „Neudeutsche“ westliche Frauen „vögelfrei“ seien.

Haha. Sorry. So einem Wortspiel kann ich nicht widerstehen. So ist der westliche Schriftsteller …verspielt halt.

Heute lieber ein paar Gedanken übers Zika-Virus.

Das David-Bowie-Syndrom

Wissen Sie noch, wo Sie waren oder womit Sie grad beschäftigt waren, als Sie davon erfuhr?

Zur Erinnerung: Die Nachricht brach ein – also „breaking news“ – wie ein Tsunami: im Fernsehen, im Rundfunk, im Internet . In den papiernen Dinosauriern erst freilich mit Verzögerung, dafür aber heftig und bunt.

Ja, die Post ging ab. Auf Englisch sagt: The story went ballistic, schoss ab wie ne Rakete also. (Hey, „ging ballistisch“ – wäre schön als neudeutsches Idiom, oder?). Oder: The story went viral. Es breitete sich wie ein Virus aus.

Zu Risiken und Nebenwirkungen dieses Textes fragen Sie…ämmm…

Eine Reise ist stets ein Abenteuer. Zum Beispiel gestern. Ich bin mit dem Zug – genauer: mit der ICE – nach Ingolstadt gefahren, eine kurze Strecke für mich, und ich war deshalb nur mit einer leichten Umhangtasche unterwegs. Mein Gegenüber, er war jung, schlank, großgewachsen und hatte ein sympathisches Gesicht, stemmte gerade seine zwei schwere Gepäckstücke, als ich das Abteil betrat. Sein Reiseziel war Berlin, wo er wohl lebt und arbeitet.

Mein Terrorist, dein Terrorist (oder: terror firma)

Wie ist es, wenn einem der Kopf abgeschlagen wird? Das Schlimmste ist das Warten. Auch die Mutigsten sind vor dem Erlebnis des Terrors nicht gefeit.

Wir kommen auf dieses Wort „Terror“ wieder zurück.

Das Perfekte und das Unperfekte

Seien Sie bloß froh, dass Sie deutschsprachig sind. So brauchen Sie niemals zwischen „imperfekt“ und „perfekt“ zu unterscheiden. Muttersprachler dürfen so reden, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Als „Perfekt“ bezeichnen die Grammatiker eine Handlung, die abgeschlossen ist. Zum Beispiel, wenn Sie gestern im Kino waren und nicht mehr dort sind, ist diese Handlung abgeschlossen…“perfekt“, vervollkommnet.

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