Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Schimpfen und das Stammhirn – ein Beispiel

Wer gern fotografiert, wird folgende Situation gut nachvollziehen können.

Wir Gefangene des Corona Virus dürfen zum Glück aus Gründen der Ertüchtigung allein oder mit einem Menschen aus dem eigenen Haushalt in die frische Luft. Das bedeutet spazieren gehen, joggen, radeln usw. Zumindest in Deutschland ist es so. Und ich finde es in Ordnung. Verglichen mit den Bestimmungen in Spanien, Frankreich oder Italien klingt unsere Freiheit beinahe paradiesisch.

Also bin ich letzte Woche, da die frische, trockne Luft und die Dürresonne so verlockend waren, Fahrrad gefahren.

Ausführliches übers „Social Distancing“

Sie wollten schon immer wissen, was das „Social Distancing“ für eine Bewandtnis hat? Dann sind Sie hier richtig!

Seit ein paar Monaten ist dieser fremde Begriff urplötzlich in aller Mund. Wer den Supermarkt oder die Bäckerei betritt, kennt schon die Regeln: Abstand halten und zwar deshalb, um die Kurve abzuflachen („flatten the curve“) – ein Konzept übrigens aus der Gauss’schen Mathematik.

Alles, was Sie über die Herdenimmunität zu wissen brauchen

Her damit mit der Immunität!

Ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen, halte ich es für höchste Zeit, dass wir miteinander ein wichtiges Thema diskutieren: die Herdenimmunität.

Enkelkindtrickserei im Coronazeitalter

Wir nennen sie „G“ für „Gaunerin“.

Eines Nachmittags ruft „G“ bei der betagten Frau S. (Vorname „Elisabeta“) an. „G“ ist eine geübte Schauspielerin und sagt Folgendes:

„G“: Hallöchen! Rate, wer am Telefon ist.

Frau S.: Ähmmmm…Dora? Bist du es?

Lagerkoller ade! Heute Englischunterricht bei Ihnen zuhause!

Na, liebe wegen der Covid-19-Seuche Eingesperrte, hat Sie schon der Lagerkoller gepackt? Wenn ja (auch wenn nein), sind Sie hier richtig.

Ein wenig Ablenkung ist zu jeder Zeit von Nutzen, umso mehr, wenn der Alltag – aus Gründen, die man nicht verändern kann – eintönig wird und man das Gefühl hat, die Decke fällt einem bald auf dem Kopf.

Aber bitte. So schlimm ist es zum Glück nicht. Sie dürfen weiterhin einkaufen gehen, eine Runde drehen, sogar mit dem Radl die Gegend erkunden.

Geheimnis Toilettenpapier

Heute werde ich Ihnen verraten, wo das Toilettenpapier verschwunden ist. Da ich aber in erster Linie ein Sprachbloggeur bin, zunächst eine kurze Abhandlung über das Wort selbst: „Toilettenpapier“.

Über die Vokabel „Papier“ brauch ich nicht lang zu referieren. Denn jeder weiß, dass „Papier“ mit „Papyrus“ verwandt ist, womit ein Schilfgeflecht, worauf man in der Antike Texte schrieb, gemeint ist. Was Sie vielleicht nicht wissen: Dieses Wort „Papyrus“ stammt aus dem Altägyptischen und bedeutete damals „königliches Schreibzeug“. Im Ernst.

Zeitvertreib, wenn das Virus droht…

Vielleicht sagt Ihnen „Das Dekameron“ etwas. So nannte der italienische Schriftsteller Giovanni Boccaccio die Sammlung von einhundert Geschichten, die er Mitte des 14. Jh. geschrieben hat. Ich glaube nicht, dass sie auf Netflix zu sehen sind.

Prosumenten der Welt vereinigt euch!

Ich hatte mal einen Lehrer, der sehr von sich überzeugt war. Ich werde seinen Namen nicht verraten. Auf Englisch würde man sagen: „he was full of himself“. Schöne Redewendung, gell? Das wusste er allerdings nicht, und ich hab’s ihm nie unmissverständlich verraten. Das ist nun mal der Preis, den man zahlt, wenn man höflich (bzw. feige) ist.

Immerhin: Einmal hab ich ihm doch Vorwürfe gemacht. Leider habe ich die Details vergessen. Typisch. Kein Wunder, dass ich kein Anwalt geworden bin.

„Gott“ für Anfänger

Kommt er, oder kommt er nicht? Damit meine ich natürlich Covid-19, alias Coronavirus. Oder soll ich eher „kommt es fragen? Nein, nicht nötig. Darüber, ob es der oder das Virus heißt, habe ich schon geschrieben.

Reden wir heute, liebe Mitsterbliche, lieber über Gott.

Darf ein Laden „Golden Face“ heißen?

Auf dem Weg zum Supermarkt bin ich gestern auf einen Laden gestoßen, der mir bisher gar nicht aufgefallen war: „Golden Face“, hieß er. Es handelt sich um eine Kosmetik-Geschäft.

Ein passender Name für den Kosmetikbetrieb…oder?

Gestern war ich nicht so ganz überzeugt.

Meine spontane Reaktion: Ach du lieber. Schon wieder ein Geschäft mit trendy englischem Namen. Eigentlich weiß ich schon lange, dass ich, wenn Englisch in Werbetexten oder im Namen eines Produkts steht, nicht die eigentlich Zielgruppe bin.

Seiten

Subscribe to Der Sprachbloggeur RSS