Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Gestapo spielen mit Gary

Mein erster Deutschlehrer war mein Cousin Gary. Leider lebt er nicht mehr. Er hätte sich gefreut, dass ich über ihn schreibe.

Eigentlich hatte Gary kaum Deutschkenntnisse. Immerhin mehr als ich. Er konnte, zum Beispiel, „Achtung!“ sagen, wobei die Betonung auf der zweiten Silbe lag. Auch „Schweinehund!“ zählte zu seinen Lieblingswörtern der deutschen Sprache. Er sagte aber „Schweinhund!“ auch mit der Betonung auf der zweiten Silbe.

Gary hat mir auch das „Gestapospiel“ beigebracht. Sie kennen es wahrscheinlich nicht.

Streifzug durch die Geschichte Ihrer Bank

Fangfrage: Wie nennen Sie den Menschen, mit dem Sie über Ihr Depot konsultieren (falls Sie ein Depot haben)?

Es hat mir Mühe gekostet, obigen, sehr komplizierten Satz zu formulieren, damit ich die Antwort mit der Frage nicht gleich verrate.

Um Missverständnisse auszuräumen: Ich meine hier nicht den netten Menschen, mit dem Sie am Schalter Kontakt haben. Mit dem brauchen Sie keinen Termin zu vereinbaren.

Keinen Stress. Dies ist keine Prüfung, lediglich der Einstieg in einen sprachgeschichtlichen Exkurs.

Doch jetzt zur Sache.

Hier lernen Sie Englisch zu sprechen wie ein Native!

Heute Englischunterricht beim Sprachbloggeur!

Diesmal aber etwas besonders. Heute bringt Ihnen der Sprachbloggeurteam bei, wie man schnell eine gute Aussprache erreicht.

Notabene: Es handelt sich hier nur um die amerikanische Aussprache. Fürs Queen’s English sind wir beim Sprachbloggeur nicht zuständig. Sorry.

Vogelschiss und andere zersetzende Erzeugnisse

Es ist lange her, dass Jimmy Carter Präsident der Vereinigten Staaten war. Manche (vor allem in Europa) waren damals mit seiner Wahl unglücklich, und sie lästerten. Da er aus der Landwirtschaft stammte und Erdnüsse anbaute, beschimpfte man ihn als „Erdnussfarmer“, als würde das bedeuten, er wäre unfähig, sein Land zu regieren.

Netter Trick. Mit einem einzigen Wort (manchmal sind es mehrere) kann etwas oder jemand entwertet werden.

Der Sprachbloggeur hilft Ihnen zu Ihrem Bestseller

Denken Sie dran mal ein Buch zu schreiben, genauer gesagt einen Knüller, über den jeder spricht? Dann sind Sie hier richtig!

Oder vielleicht haben Sie dieses Buch bereits geschrieben und sogar an die Verlage als Exposé mit Textprobe rumgereicht, um lediglich ein paar Absagen oder gar keine Antwort zu ernten.

Geben Sie aber nicht auf! Denn sollte es Ihnen gelingen, Ihr Buch doch groß rauszubringen, werden diejenigen, die es abgelehnt haben, Sack und Asche tragen. Umso mehr, wenn sie die tollen Kritiken lesen und die Verkaufszahlen bei Amazon begaffen.

Sprechen Sie „Entfristung“?

Es kommt nur selten vor, dass ich auf eine deutsche Vokabel treffe, die ich nicht kenne, zumal ich so lange in Deutschland bin, dass ich bestimmt mehrmals jedem Wort dieser Sprache mindestens einmal über die Lippen gebracht habe. Darüber hinaus lese ich beinahe täglich Spiegelonline und auch die Münchener Abendzeitung.

Dennoch habe ich neulich ein mir unbekanntes Wort entdeckt. Noch überraschender: Ich verstehe dessen Sinn immer noch nicht. Meine Frage: Was ist mit „Entfristung“ gemeint?

Vorsicht! Es kann jederzeit passieren…auch Ihnen!

In einem Augenblick ist alles plötzlich anders – und zwar auf ungute Art.

Auf dem Kuvert stand SEHR groß gedruckt das Wort „Fristsache“. Flüchtig las ich den Empfängernamen. Ach, Post für meinen Sohn. Sieht aus, als kommt es von der Bank.

Erst später wandte ich mich der Fristsache zu. Mein Sohn wohnt nämlich nicht bei uns, und ich kümmere mich um seine Post. So eine Fristsache von der Bank könnte etwas Wichtiges sein, dachte ich.

Wer sich auskennt, weiß schon, was jetzt kommt: Es war eine Zahlungsaufforderung von einer Inkassofirma.

Fragen Sie den Experten!

Sie werden mir zustimmen, liebe Lesende, dass die gegenwärtigen Zeiten ganz schön kompliziert geworden sind. Man hat momentan keine Ahnung, wohin die Reise geht und an wen man sich wenden sollte, um eine fundierte Information über die wesentlichen Dinge zu erhalten.

Die einen meinen, dass alles bald den Bach runtergeht, die anderen, dass es uns eigentlich besser geht denn je.

Ja, wem soll man denn glauben?

Gut, dass Sie sich heute beim Sprachbloggeur eingeklinkt haben. Denn hier finden Sie endlich triftige Antworten auf schwierige Fragen.

Auch Lisa Golden muss von etwas leben

Darf ich vorstellen: Lisa Golden.

Heute habe ich von ihr eine Mail - adressiert an den Sprachbloggeur - erhalten.

Die Mail war auf Englisch. Es handelte von einer „article placement inquiry“, will sagen, dass Lisa mir ein Angebot gemacht hat, einen Text („article“) im Stil des Sprachbloggeurs schreiben zu lassen, der anstelle eines von mir geschriebenen Textes auf diese Seite platziert (placement) werden sollte.

Hier nun eine Leseübung für Fans des Englischen: „We would get the German article written“…“to fit the nature/topic of your site.”

Die deutsche Mehrzahl als Hoffnungsträger…im Ernst

Pausieren wir heute vom Lärm des Kriegsgedröhns.

Reden wir lieber vom deutschen Plural - zu Deutsch: von der Mehrzahl. Ein schönes Thema, denn es gibt uns auch von den schönen Dingen mehr.

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