Sie befinden sich im kleinen Wortladen des Sprachbloggeurs. Klein aber längst ein Geheimtipp. Man nimmt die Reise in diesen abgelegenen Vorort der Stadt WehWehWeh gerne auf sich. Beim Sprachbloggeur kann man nie wissen, was es zu finden gibt. Denn hier biete ich ein buntes Allerlei. Es hängen zwar noch immer keine Bilder in meinem Laden. Brauche ich sie aber? Vielleicht später mal. Meine Archive aus früherer Zeit habe ich übrigens schon längst "importiert". Nur: Ich weiß nicht, wie ich sie sichtbar mache. HTML spreche ich noch immer viel zu stumperhaft. Vielleicht lerne ich diese Sprache noch. Seien Sie herzlich gegrüßt, lieber Gast: Be it ever so humble, there's no place like home. Ihr Sprachbloggeur, PJ Blumenthal: DEM WORT AUF DER SPUR

Mohr oder Weniger?

Vielleicht kann mir jemand helfen. Ich suche eine patente Person (M,W,D) der/die/das in der Lage wäre, mich weiterführend zu beraten. Es geht um Folgendes: Gestern habe ich einen Brief von der „Language Systems Division“ (LSD) der UNO bekommen. Ich weiß, Sie ahnen wahrscheinlich nicht, dass es so etwas gibt! Glauben Sie mir: Auf der Ebene der geheimen internationalen Bürokratie, gibt es Ausschüsse und Komitees, von denen Sie nicht einmal träumen. So spezialisiert sind sie, so sehr vom Fingerspitzengefühl ihrer geheim gehaltenen Experten (wie meiner Wenigkeit, wenn ich’s sagen darf).

Eine kurze Anleitung zum Orgasmus

Wieso über „Orgasmen“ (Einzahl: „Orgasmus“) schreiben? Weil ich auf Spiegel-Online (auch „SPON“ genannt) auf etwas zu diesem Thema gestoßen bin. Genauer gesagt, auf eine Überschrift zu einem „Bento“-Artikel. „Bento“ ist der Name des SPON „Jugend“-Magazins. Warum es Bento“ heißt, weiß ich nicht.

Herr Emmers E-Welt

Falls Sie Rainhard Ammer nicht kennen, es ist höchste Zeit. Eigentlich müsste er Renherd Emmer heißen. Mehr darüber aber weiter unten.

Herr Emmer, bzw., Ammer hat einen Text mit dem Titel „Elfenfeld“ geschrieben, den man ohne Übertreibung eine Meisterleistung benennen darf.

Nach eigener Beschreibung ist er „Vokalakrobat – Sprachkunstwerker – Geschichtenerzähler“. Dies und Ähnliches erfährt man auf seiner Webseite. Surfen Sie einfach hin. Seine Adresse ist easy: sein Name (ohne Leerzeichen) plus der allseits bekannte „punktcom“.

Papier oder Pixel?

Wo sind Sie, liebe Lesende? Ich meine i n d i e s e m A u g e n b l i c k. Sitzen (oder stehen) Sie im Bus oder Bahn? Fläzen Sie sich auf dem Sofa oder auf einem bequemen Sessel mit den Beinen (oder mit einem Bein) lässig über die Armlehne geworfen?

Oder vielleicht entspannen Sie sich in der Badewanne mit wasserfestem Handy zu Hand hoch über dem duftenden weißen Schaum, Augen auf diesen Text fokussiert?

Diese Liste lässt sich freilich beliebig ergänzen. Sie ist aber letztendlich nicht mein Thema.

Kollege Lustwort

Die Mail an den Sprachbloggeur kam völlig unerwartet und glich zum Glück den üblichen Mitteilungen an diese Mailadresse nicht. Damit meine ich: keine Werbung für Qualitätsnasen-und-Mundschutzmasken, kein Bettelbrief, keine Mittteilung, dass mir ein reicher Wohltäter aus Nigeria Geld schenken wollte, keine Drohmail von einem „Hacker“, der meinen Rechner gekapert habe und mich heimlich beim geilen Pornoanschauen gefilmt hätte.

„Deepfakerei“ – eine Anleitung

Ich fange heute mit einer wahren Geschichte an, die sich bereits im Mai an der Ostsee ereignete. Ich darf den genauen Ort nicht verraten.

Er saß im Sand am sonst menschenleeren Strand. Er war eine unauffällige Erscheinung, trug eine beige Hose und ein blaues Hemd und eine Schirmmütze gegen die Sonne. Die Farbe habe ich vergessen. Die Szene hätte eigentlich ein schönes Foto gegeben.

Rechts von dieser Person erspähte ich einen nahenden Jogger. Auch er irgendwie ein Teil der Idylle. Als der Jogger die Lage besagter sitzender Person erreichte, geschah es dann urplötzlich.

Die Giftmasken!

Haben Sie schon von den „Giftmasken“ gehört?

Falls Sie das Neueste versäumt haben, Folgendes: Es sind Masken, die man aufsetzt, um dann von der Maske vergiftet zu werden! Genauer gesagt: Sie versetzen Sie in einen Zustand, der Sie obrigkeitsgehörig macht!! Niederträchtig, geradezu teuflisch, gell?

“Political-Correctness” und Sex

Vor ein paar Tagen stieß ich in einer Schweizer Zeitschrift auf die Formulierung „die Political-Correctness“. Ich wurde gleich stützig. Denn eigentlich hatte ich hier mit dem Artikel „das“ gerechnet.

Werden Sie Influencer! Hier ein paar Tipps

„Hilfe! Kann mir jemand bloß sagen, was ich mit meinem Leben anfangen soll?!“

Sie kennen diese Problematik vielleicht, liebe Lesende? Denn es scheint sich tatsächlich um eine sehr verbreitete Zeitgeistkrise ums eigene Dasein zu handeln – im anno Coronae I nochmals verschärft.

Doch keine Sorge. Sie sind beim Sprachbloggeur, wo jedes Jammern fremd ist. Hier suchen wir nach Lösungen. Hier schwelgt man nie in Larmoyanz.

Daher die vorliegende Lebenshilfe – bzw. mein Tipp: Werden Sie YouTube-Influencer!

Wie ich die deutsche Sprache eroberte

Sind Sie eine Minderheit?

Ich schon. Ich bin zum Beispiel Linkshänder. Haben Sie gewusst, dass wir Linkshänder diskriminiert werden? Im Ernst. Ob Gemüseschäler ATM-Maschinen, einarmige Banditen, Schraubenzieher…fast alles dreht sich um die Fingerfertigkeit des Rechtshänders.

Ist Ihnen jemals aufgefallen, dass eine Füllfeder…besser gesagt: die Schrift selbst… für Rechtshänder günstiger zu handhaben ist?

Wenn ich einen Füller in die Hand nehme, verschmiere ich fast immer!

Seiten

Subscribe to Der Sprachbloggeur RSS