Leider kenne ich deren Namen nicht. Und Sie, liebe Lesendierende, wissen über sie wahrscheinlich noch weniger als ich.
Die Rede ist von meinen Spammern. Ja, ich höre, wie Sie seufzen und „schon wieder lästert er über dieses Thema!“ denken.
Egal. Meistens haben meine Spanner russische Namen, und vieles von dem, was ich sehe, ist in kyrillischen Buchstaben geschrieben. Auch englische und französische „Kommentare“ kommen mal vor. Auf Deutsch so gut wie nix. Brave Deutsche.
Dennoch weiß ich über ihre wahren Namen und Lokalität so gut wie nichts. Es gibt sie halt – wie die Grippe.
Momentan erhalte ich täglich ca. zehn Stück. Die „Texte“ tun so, als würden sie sich auf diverse Beiträge aus der langen Geschichte des Sprachbloggeurs kommentierend beziehen.
Auch meine literarischen Texte werden manchmal angepeilt. Das finde ich persönlich besonders beleidigend. Als würden die Schmeißfliegen auf mein Mitttagessen Eier legen.
Doch alles endlich unwichtig. Denn bald ist mit meinen Spammern Feierabend.
Bald heißt es „bye bye, Luftverschwender. Servus, Ihr Menschen, die Ihr kostbares irdisches Dasein mit Belanglosigkeiten, die anderen nur schaden könnten, verprassen.
Worum geht es?
Um Folgendes: Neulich habe ich mit meinem Webmeister, Herrn P., konsultiert. Wir haben uns geeinigt, dass bald – vielleicht im Oktober – diese Seite, die Sie als „Sprachbloggeur“ kennen, sich eine radikale Verwandlung unterziehen wird.
Was bedeutet das?
Klar, diese Seite bleibt weiterhin erreichbar und aktiv…aber…alle bisher erschienene Texte – und davon gibt es jede Menge – werden nur noch als „read only“ Glossen in Erscheinung treten.
Will heißen: Sie werden sie zwar lesen können, keine Kommentare mehr aber zu alten Beiträgen schreiben. Das Bisherige wird eben zu einem historischen Archiv werden.
Lediglich die neuesten Beiträge werden „kommentierbar“ sein.
Außerdem wird es wohl kaum (wenn überhaupt) möglich sein, die neuesten Beiträge mit Nonsens zu besudeln.
Denn das Aussehen dieser Seite wird sich nicht nur radikal ändern. Die neue Software wird darüber hinaus das Schreiben von gebratenem Quatsch erheblich erschweren.
Ja, die vertraute Sprachbloggeur Aufmachung wird – wie man auf Neudeutsch sagt: „Geschichte“.
Genaueres Info habe ich noch nicht. Der produktive Austausch mit Herrn P. fand erst vor kurzem statt. Eigentlich wollten wir all dies schon letztes Jahr in die Wege leiten. Ich fürchte aber, dass ich – seelisch – noch nicht so weit war und die Sache ohnehin nicht genügend verstanden habe.
Jetzt freue ich mich aufs Neue. Ich werde weiterberichten, sobald ich eine aussagekräftige Information habe.
Meine Spammer werden andere Adressen suchen müssen, wenn sie weiterhin ihren parasitären, stupiden Lebenswandel ausüben möchten.
Fortsetzung folgt…
Notabene: Die Identität des Interviewers wird heute nicht preisgegeben.
Interviewer: Ihr Blog erscheint seit ca. zwanzig Jahren. Was hat Sie
dazu motiviert?
Sprachbloggeur: Ganz einfach…Geld. Damals habe ich bei einer Zeitschrift eines großen Zeitschriftverlags gearbeitet. Als der langjährige Finanzchef, der mich gut kannte, in Ruhestand trat, kam ein neuer, um ihn zu ersetzen. Kennen Sie die Stelle in der Bibel, wo es heißt: „Und es kam ein Pharao, der den Joseph nicht gekannt hat…“?
I: Ja, das steht im Buch Exodus, und sie deutet darauf hin, dass die Kinder Israels nicht mehr in Harmonie mit den Ägyptern leben durften.
SB: Genau. Und genau das ist mir damals passiert. Der neue Finanzchef – er war ein junger Mann, ehrgeizig und unterkühlt – sagte als erstes, als wir miteinander bekannt gemacht wurden: „Ach! Sie sind der Herr Blumenthal. Sie verdienen zu viel!“
I: Freundlich.
SB: So war auch mein Eindruck. Über die nächsten Monate wurde ich alle drei Wochen bestellt, um mit der Verlagsobrigkeit – ich nannte sie die drei Grazien – über einen neuen Vertrag zu reden…bis es endlich so weit war.
I: Was hat das mit dem Sprachbloggeur zu tun?
SB: Wie oben gesagt, es war Geld, dass mich dazu motiviert hat, diesen Blog ins Leben zu rufen. Denn mein neuer Vertrag war derartig ungünstig,
dass es so aussah, dass ich meine Familie mit weniger Geld unterstützen musste.
I: Und der Blog?
SB: Ich komme dazu. Damals – manche wissen es heute nicht mehr – waren Blogs eine Neuigkeit. Mittlerweile sind sie eher Auslaufmodell – falls man sie nicht auf einer großen Plattform haust. Eines Tages kam ich – einfach so – auf die Idee einen Blog über Sprache zu schreiben – und zwar als Dienstleistung für den Verlag. Tja, die Not macht erfinderisch. Mein Chef war mit der Idee einverstanden. Damals habe ich sogar zweimal die Woche meine Glossen geschrieben, was ein gutes Geld brachte, und am Ende des Monats hatte ich nunmehr ebenso viel verdient wie in der Zeit vor meinem neuen aufgezwungenen Vertrag.
I: Clever.
SB: Ja, finde ich auch.
I: Und wie kamen Sie auf die Idee, den Blog „Sprachbloggeur“ zu nennen?
SB: Es war irgendwie naheliegend. Ich war nun schließlich „Blogger“ und wollte über Sprachen schreiben. Das mit dem „eur“ war ein Einfall. Bis heute finde ich diesen kleinen, exotischen Touch schön.
I: Ja, es klingt tatsächlich gut. Und wie hat der Verlag darüber reagiert, dass Sie plötzlich schon wieder mehr Geld verdient haben, als er ausgeben wollte?
SB: Ich vermute, dass die drei Grazien nicht ganz glücklich waren. Aber der Blog war damals beliebt. Wahrscheinlich traute man sich ihn nicht einzustellen.
I: Und warum arbeiten Sie nicht mehr bei dem Verlag?
SB: Erstens, weil es diesen Verlag nicht mehr gibt. Er hat sich im wahrsten Sinne zu Tode gespart. Und zweitens: weil mir mein damaliger Chef eines Tages mitteilte, dass man leider kein Geld mehr habe, um mir für meine Arbeit zu bezahlen. Ich dürfe die Glosse aber weiterhin kostenlos veröffentlichen.
I: Sehr großzügig.
SB: Fand ich auch und bin deshalb prompt selbstständig geworden und zu meinem langjährigen Webmeister Herrn P. übergegangen. Zwar verdiene ich weiterhin kein Geld für die Arbeit, dafür aber unterwerfe ich mich einer dummen wirtschaftlichen Struktur nicht mehr. Ich mache die Arbeit für mich, für meine Leser und für meine Spammer und nicht für einen treulosen Verlag.
I: Und machen Sie weiter?
SB: Für jetzt denke ich schon. Übrigens: Eigentlich sollte diese Seite schon längst eine neue Aufmachung bekommen haben. Das hat sich aber hinausgezögert. Herr P. ist sehr beschäftigt, und ich bin es manchmal auch. Aber letztlich bin ich überzeugt, dass es immer noch Themen gibt, die mich sprachlich reizen, und die ich in meiner Identität als Sprachbloggeur weiterhin schreiben möchte. Fortsetzung folgt.
I: Wir freuen uns auf Neues…
Sind Sie noch da, liebe Bots, liebe Leser, liebe Crawler?
Falls Ihnen, liebe Leser, letzterer Begriff fremd ist, hier eine kurze Erläuterung:
„Crawling“ (dt. „Kriechen“) ist das, was KI tut, wenn sie künstlich intelligent durch das gesamte WehWehWeh unterwegs ist, um Rohstoffe aufzugabeln, damit, sie alles, ja alles, was an digitaler Info rumflittert, zu verschlingen vermag.
Diese Crawler sind stets auf der Jagd. Dort, wo sie Zugang haben, findet man sie – und wahrscheinlich auch dort, wo sie keinen Zugang haben. Sie buddeln sich Wege in alles frei, was es digital aufzuschnappen gibt.
Mir fällt all dies momentan nur deshalb ein, weil ich mich frage, ob die vielen Spammer, die im Augenblick einen „Kommentar“ beim Sprachbloggeur zu hinterlassen versuchen, Menschen, Programme oder eben jene Crawler sind.
Früher waren meine Spanner wahrhafte Menschen. Vielleicht Russen oder Inder, Engländer oder Chinesen, Menschen jedenfalls, die Familien hatten, die sie auf meine Kosten ernähren wollten. Oder sie waren unverheiratet und mussten Geld verdienen, um durch die Kleinkriminalität eine nette Freundin (oder einen netten Freund) zu angeln.
Das ist heutzutage nur noch selten der Fall. Alles läuft über Bots…oder ja über verwilderte Crawler. Inzwischen müssen die Minischurken von früher entweder stundenlang in Call Centers schuften oder sich anheuern lassen, um Geld für Enkelkindtrick-Verbrecher abzuholen. Manchmal, so wissen meine treuesten Leser, habe ich Glossen mit russischsprachigen Titeln versehen, um quasi zu testen, ob ich meine Spammer ins Gewissen reden konnte. Crawler und Bots lesen keine Titel, sie handeln halt, um millionenfach Webdreck auszutragen, in der Hoffnung, es lasse sich wenigstens drei Naivlinge oder Geistigbehinderte finden, die auf ihre Lügen reinfallen und Geld an wahre üble Verbrecher schicken werden.
Es gibt wohl andere Gründe, warum verlogene Links geschickt werden. Doch davon verstehe ich allzu wenig.
Warum erzähle ich all dies? Eigentlich wollte ich heute über etwas ganz anders berichten: über Kürzel.
Die Amerikaner – auch die Engländer – lieben Kürzel. „US“, „UK“, „KO“, „LOL“ etc. „Akronyme“, sagt man.
Sie sind besonders beliebt in den Social Media und auch in Emails, weil man sie hastig hinschmettern kann.
Vielleicht werden sie eines Tages von Emojis ersetzt. Diese Hieroglyphen kann man ja noch schneller in einem Text anbringen. LOL, d.h., „laughing out loud“ wird bestimmt mal verschwinden. Denn dieses Akronym wird hauptsächlich von alten Menschen verwendet, die sich einbilden, dass sie durch den Gebrauch jung wirken.
Hier noch ein paar Kürzel, die – zumindest jetzt – auf Englisch – sehr beliebt sind:
FYI, z.B. „For your information“.
Oder IMHO. Sprich: „In my humble opinion”.
Mein Lieblingskürzel lautet TMI: too much information. Gebraucht wird er, wenn jemand mehr erzählt als nötig. So einer war auch ich früher mal. Einst fragte mich jemand, wieso ich mich PJ nenne. Ich bereitete mich auf eine lange Geschichte über den Ursprung dieses Namens vor, und bald wandte sich der Fragende von mir ab und redete mit einem anderen, was nicht unbedingt höflich war. Immerhin eine Lektion fürs Leben.
Oder PO’d, d.h., „pissed off”, also “verärgert“.
Nebenbei: Deutsch – anders als Englisch – hat ein Herz auch für Silbenkürzel. „Gestapo“, „Kripo“, „Schlefi“, „Schiri“, „Kita“, „Pedelec“ usw. Kürzel dieser Art findet man kaum auf Englisch.
Vielleicht weiß Google oder Claude und Co. mehr über dieses Thema als ich. Wozu hat man denn die Crawler sonst?
Wo ich neulich auf den Begriff „limerence“ gestoßen bin – zu Deutsch „Limerenz“ – habe ich leider vergessen. Es war jedenfalls ein Infotainmentblatt: vielleicht die New York Times oder Washington Post.
Komisches Wort habe ich gedacht und wurde natürlich neugierig. Als Englisch Muttersprachler, der länger in Deutschland lebt als in der amerikanischen Heimat, werde ich immer wissgierig, neue Begriffe, die ich gar nicht kenne, zu erforschen.
Das mit neuen Begriffen habe ich übrigens in letzter Zeit zweimal erlebt. Erstens mit der obigen Vokabel und zweitens in einer Mail aus den USA. Die Schreiberin hat mich folgendermaßen bedankt: „Thanks for flexing“.
„Flexing“? Ich kenne das Verb „to flex“ im Sinne von Muskel spielen lassen. Auch als „biegen“ und „beugen“.
Aber dies war in der Mail aus den USA nicht gemeint. Also habe ich den Herrn Google gefragt, und prompt eine Antwort bekommen:
„Flexing“ im Kontext der Mail aus den USA bedeutet schlicht und einfach „flexibel sein“. „Thanks for flexing.“ Also: Danke, dass Sie so flexibel waren.
Allerdings – so Herr Google – wird „Flexing“ auch ironisch verwendet. Sprich: Danke, dass Sie kein Entgegenkommen gezeigt haben.
Aber genug meiner Flexibilität. Denn eigentlich will ich heute über „limerence“ – bzw. „Limerenz“ erzählen.
Womöglich kennen Sie den Begriff schon. Ich leider nicht.
Google KIKI (die kostenlose Version) gibt für die Limerenz folgende Interpretation an: „ein Zustand zwanghafter, obsessiver Verliebtheit“.
Doch nun die Überraschung: Der Begriff ist kein Frischling aus der Vokabelfabrik, sondern eine Erfindung aus den 1970er Jahren der amer. Psychologin Dorothy Tennov.
Der Psychologin zufolge ist ein Mensch der ständig verliebt – besser gesagt: verknallt – „limerent“ (so das Adjektiv). Der limerenter Mensch will dass einer (oder eine) positiv auf seine Sehnsüchte antworte. Er habe aber Angst, dass dies nicht geschehe, Angst also vor der Ablehnung wird hier gemeint.
Der Gegenstand der Sehnsüchte wird also idealisiert. Man denkt zwanghaft an ihn oder sie, leidet auch unter Stimmungsschwankungen. Und so weiter…
Übrigens: Als die Autorin diesen Begriff erfunden hat, gab es bereits eine Neuschöpfung mit dem gleichen Sinn. Sie hieß „amorance“. Wieso die Autorin meinte, man brauche wieder einen neuen gekünstelten Begriff? Keine Ahnung. Wer dieses Thema näher untersuchen möchte, kann das Hauptwerk von Frau Tennov selbst lesen: „Love and Limerence“.
Oder vielleicht hat Google KIKI bereits eine Antwort parat.
Fest steht jedenfalls: Die Autorin hat den Begriff einfach aus der Luft gezaubert. Eine Etymologie gibt es nicht.
Nun wissen Sie alles, was ich über „limerence“ zu erzählen habe.
Sie sehen: Ich bin ein flexibler Mensch.
Aber halt. Ein letzter Gedanke: Könnte beherztes „flexing“ vielleicht gegen „Limerenz“ vorbeugen?
Keine Ahnung, aber jetzt haben Sie ohnehin alles, was Sie brauchen, um die Frage selbst zu beantworten.
Viele zusammengepferchte Menschen, laute Musik, rege Gespräche in einer kleinen, dunklen und verwinkelten Räumlichkeit. Wahrscheinlich eine Kneipe oder ein Klub. Die Luft ist schlecht und schwer.
Ich, damals Neuling in der deutschen Sprache, sage zu Etta, die neben mir steht: „Ich bin warm.“
Etta kichert und lächelt mich an: „Nein Schätzchen, so darfst du das nicht sagen. Du denkst Englisch. Auf Deutsch heißt das, dass du von der anderen Seite wärst … Verstehst du, wie ich das meine?“
Ich blicke sie ahnungslos an.
„…dass du schwul bist, also homosexuell…“
„Was muss man dann sagen?“ frage ich.
„Mir ist warm.“
Erste Lektion also im Wörterbuch der deutschen Homosexualität.
Bald lerne ich auch „schwul“, „Schwuler“, „Schwuchtel“, „Tunte“, „warmer Bruder“ und natürlich „Homo“.
Habe ich etwas vergessen? Mit Sicherheit. Aber so lauteten die geläufigsten Begriffe eines anderen Zeitalters.
Achtung: Obige Vokabeln beziehen sich ausschließlich auf gleichgeschlechtliche Männer. Über weibliche Homosexuelle war damals ohnehin kaum die Rede. Für die meisten blieben sie unbeachtet. Wenn überhaupt sagte man dann „Lesbe“ – nach der Insel Lesbos, wo die Dichterin Sappho einst lebte, über deren wahren Sexualität im Grunde wenig bekannt ist.
Doch das war damals. Heute hat man eine ganze Palette von Begriffen, um die Gleichgeschlechtlichkeit zu beschreiben. Obendrein ist dieser Wortschatz höchstdifferenziert und lässt sich im Akronym LGBTQA+ zusammenfassen.
Achtung: Das Plus zeigt an, dass wir mit noch Variationen rechnen können.
Fragen Sie aber das göttliche Google, falls Sie die Einzelbegriffe erläutert bekommen möchten. Mich interessiert momentan nur „queer“. Denn ich kapiere den Sinn nicht mehr.
Neulich bat ich eine „queere“ Frau um eine Erklärung. Ich werde sie hier nicht wiedergeben, weil ich sie nicht verstanden habe.
Fest steht: „Queer“ ist mit dem deutschen „quer“ verwandt und bedeutete ursprünglich „schräg“ oder „ungewöhnlich“. Auch heute darf man sagen (oder man liest es in alten Büchern): „I had a queer feeling.“
Es war In meiner Jugend wahrlich kein freundliches Wort, wenn man einen homosexuellen Menschen so bezeichnete. Aber dann schlug die Stunde des berühmten „Stonewall Aufstands“ am 28. Juni 1969, und alles wurde sogleich anders.
Es war um diese Zeit, das Homosexuelle den Begriff, „gay“ zu verwenden begannen, um ihre sexuelle Identität preiszugeben. Früher meinte man mit diesem Wort „fröhlich“, aber das wissen Sie. Das unbeliebte Schimpfwort „queer“ war jedenfalls out.
Übrigens: Wissen Sie, worum es vor der Stonewall ging? Ich doch.
An diesem Tag starb nämlich die berühmte Sängerin und Schauspielerin Judy Garland, die, da sie of sehr sentimentale Ohrwürmer sang, bei amerikanischen Schwulen sehr beliebt war. Eine Menschenmenge hatte sich an diesem Abend vor der Schwulenkneipe „Stonewall“ in der Christopher Street (damals gab es auf dieser Straße viele schwulen Kneipen) versammelt, um ihre Betroffenheit bzgl. des Todes Judy Garland zu bekunden.
Es kam plötzlich die Polizei, um den Lärm zu dämmen. Nichts Ungewöhnliches. Doch Überraschung: Die Trauernden reagierten spontan mit einem Aufstand…the rest is history.
So kam die Schwulenbewegung zustande, und bald breitete sie sich auch in Europa und anderswo aus (aber noch nicht in Saudi-Arabien, im Iran usw.).
Und jetzt wissen Sie beinahe alles, was Sie zu diesem Thema zu wissen brauchen…
Neulich saß ich in der Tram. Die Roboterstimme, die vor jeder Haltestelle eingeschaltet wird, um die nächste Haltestelle auszurufen, erinnerte die „lieben Fahrgäste“ auch daran, beim Aussteigen auf „Radfahrende“ aufzupassen.
Ich mag das Wort „Radfahrende“ nicht. Es steht sogar ziemlich oben auf meiner Liste der hässlichsten Wörter der deutschen Sprache – vergleichbar mit z.B. „Studierende“ oder seinem Verwandten „Studierendenwerk“.
Inzwischen gilt die Devise, wie jeder längst mitbekommen hat – vor allem in den Medien: Ohne „Soldatinnen“ keine „Soldaten“, ohne „Polizistinnen“ keine „Polizisten“ usw.
(Nur die „Verbrecher“, „Räuber“, „Mörder“ und die „Hebammen“ werden – nach wie vor – nicht gegendert).
Klar. Es gibt Situationen, wo man tatsächlich beide Geschlechter traditionell auseinanderhalten will. Etwa: „Sehr geehrte Damen und Herren“…
Aber halt! Fehlt etwas vielleicht in der obigen Darstellung der neuen Gendergerechtigkeit?
Und wie!
Was ist, z.B., mit den Diversen? Auch sie sollten grammatikalisch berücksichtigt werden…oder?
Die Medien – und die Politik – unterscheiden zwar zwischen „Fußgängern und Fußgängerinnen“, „Inspektoren und „Inspektorinnen“ usw. Und die Diversen? Haben sie auch nicht eine grammatikalische Daseinsberechtigung?
Passen Sie auf: Der Aufstand der Diversen kommt ganz gewiss. Die Frage ist nur: Wann?
Wahrscheinlich haben Sie noch nie über dieses Thema nachgedacht.
Höchste Zeit auch für die Diversen die Grammatik anzupassen!
Doch wie könnte eine solche Form aussehen? Mir fällt jedenfalls leider nix dazu ein.
Vielleicht Ihnen?
Immerhin: In Arbeitsannoncen wird immer mehr zwischen männlich, weiblich und divers unterschieden. Das wäre jedenfalls ein Anfang.
Aber wie könnte man diese Menschengattung grammatikalisch festlegen?
Anders gefragt: Wie heißt „Mitarbeiter“ – bzw. –„Mitarbeiterin“ – auf „Divers“?
Aber jetzt eine noch kompliziertere – und vielleicht kontroversere – Frage: Was bedeutet „divers“ eigentlich?
Ich denke, zum Beispiel, an einen Jungen, der in der Pizzeria nebenan arbeitet. Die Haare sind blond gefärbt und die Fingernägel bunt angemalt. Ist er divers? Oder nur jung und experimentell? Mit wem teilt er die Nacht – zumindest momentan?
Schwierige Fragen. Wirklich.
Ein Freund von mir – er würde sich nie als „divers“ bezeichnen – tut manchmal Farbe auf seine Zehnägeln…zumindest im Sommer.
Ich habe ihn dann gefragt, warum er das macht. Er hat lediglich mit den Schultern gezuckt. Er ist ohnehin exzentrisch…aber divers?
Naja. Bloß ein paar Gedanken. Letztendlich bleibt mein Interesse rein grammatikalisch…
Zeit ein Wörtchen über YouTube zu reden. Sind Sie YouTuber? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie es nicht sind.
Ich habe mir eingebildet, dass YouTube – mit Abstand – die am meisten besuchte Webseite im ganzen WehWehWeh ist.
Stimmt aber nicht. Google zufolge ist… Google(!) die am meisten besuchte Webseite!
Erst dann folgt YouTube…also an zweiter Stelle. Und wer gibt YouTube heraus? Google natürlich!
Nebenbei: Platz drei hat Facebook, Platz vier Instagram und Platz fünf Twitter, d.h. „X“.
Wo TikTok in dieser Aufzählung positioniert wird, weiß ich nicht. Ich habe nicht nachgeschlagen. Oder wird TikTok schon angezählt?
Komisch, dass YouTube so…beliebt?...unübergänglich? unverzichtbar?...geworden ist.
Vor vielen Jahren (was heißt hier „viele Jahre“? Die digitale Vergangenheit lässt sich in wenigen Jahren zusammenfassen) …vor vielen Jahren war der Platzhirsch im Punkto Internet-Videos „MySpace“. Ich kann mich noch erinnern. Allerdings sind die Erinnerungen zum Teil schon sehr verblasst. Ich kann nicht einmal erklären, warum ich damals „MySpace“ besucht habe. Vielleicht aus Neugier, weil das etwas Neues war.
Was aber doch noch in Erinnerung bleibt, ist die Tatsache, dass manche Leute arg pornographische Videos auf MySpace reinschmuggelten. Ja klar, das war damals möglich. Die Überwachungssoftware war weniger umfassender als die heutige.
Sicher, die Eindringlinge wurden, wenn erkannt, alsbald wieder gelöscht, unschädlich gemacht. Sonst fällt mir zu MySpace nur wenig ein. Ach ja. Einmal sah ich, wie sich ein junger Mann die Beinhaare abrasiert hat. So etwas erlebt man selten.
Was ist aus MySpace geworden? Bertelsmann hat die Seite, das schillernde Konzept quasi, aufgekauft und auf einen großen Gewinn gehofft. Soweit ich informiert bin, dümpelt MySpace noch immer dahin.
Aber zurück zu YouTube. Keine Ahnung, wer der Name erfunden hat. Ich mache mir aber die Mühe nicht, dies herauszufinden. Das darf jeder für sich.
Mir geht es heute um etwas anders. Nämlich: Allmählich langweilt mich YouTube. Allmählich wird YouTube zu “Boobtube“.
Kennen Sie diesen Begriff?
Vor vierzig (oder noch mehr) Jahren hat man in den USA das Fernsehen so bezeichnet.
Ein „Boob“ auf Englisch ist so etwas wie ein „Idiot“ oder „Dummkopf“. Allmählich wurde es manchen damals klar, dass das Fernsehen ein Verdummungsinstrument ist.
Nicht nur vom Inhalt her, sondern deshalb, weil jede Sendung eine Art Vehikel wurde, um Werbung zu zeigen. Eine Sendung von 30 Minuten bestand – zumindest in den USA – zu über 30% aus Werbung. Man bekam hirnlose Unterhaltung und dazu wurde man mit endloser Werbung berieselt.
Na klar. Werbung ist nun mal ein Teil des Infoangebots. Sonst verdient der Anbieter nichts. Aber…
YouTube wird, so beobachte ich, ähnlich. Die Werbung nimmt zu. Immer noch nicht so schlimm wie in den USA, wo man sich bis zu vier Minuten Werbung antut, bevor man ein Video zu sehen bekommt.
Eigentlich habe ich YouTube früher als Infoquelle verwendet. Ich ging hin, um, z.B., etwas Musiktheorie zu lernen oder mich Info über Erfahrungen mit neuen Fotoapparaten zu erkundigen. Damals gab es noch keine „Influencer“, lediglich Informierte.
Inzwischen finde ich immer weniger Info und immer mehr Unterhaltung bzw. endlose Selbstdarstellungen. Dazu politische Propaganda und Mengen kopflose Unterhaltung à la TikTok.
Aber genug des Gezeters. Ich jedenfalls verliere allmählich Interesse an YouTube. Und Sie?
In eigener Sache: Ab in die Welt jetzt. Nächste Glosse Mitte Juli.
Schon wieder bin ich innerhalb kurzer Zeit auf einen Begriff gestoßen, der in einer Welt heimisch ist, die mir fremd ist.
Wie so oft handelt es sich um ein Pop-Wort aus dem Englischen. Es hat sogar seinen deutschen Pass bekommen.
Es geht ums „Moggen“., welch schlecht und ergreißelnd die verdeutschte Mutierung des englischen „mogging“ ist.
GK (d.h. „Google-Klugscheißer) erklärt dem Neugierigen, dass „Moggen ein Begriff aus dem „Jugendslang“ und besonders beliebt auf YouTube, TikTok und in den Gaming-Kreisen sei. Kann sein, dass ich ihn als Titel eines YouTube-Videos entdeckt habe.
Genauer gesagt aber, ist diese Vokabel im „Looksmaxxing“-Wortschatz daheim. Über „Looksmaxxing“ habe ich bereits ausführlich geschrieben, also über die spannende Szene – hauptsächslich männlich belegt –, die auf die „Maximierung“ des persönlichen Aussehens viel Wert legt.
Nebenbei: Zufällig bin ich neulich auf einen Artikel gestoßen (wohl im Internet – wo sonst?), in dem behauptet wird, dass die Schönheitsoperationen, die von den Anhängern dieser Szene so beliebt sind, zu einer langfristigen Entmaskulisierung führen. Ich habe, soll ich eingestehen, nur die Überschrift gelesen. So genau wollte ich die Sache nicht erforschen. Das überlasse ich lieber eifrigen Looksmaxxern.
Aber zurück zum „Mogging“. Laut einer Quelle im Netz leitet man diesen Begriff vom Jugendslang-Begriff „AMOG“ ab, einem Akronym für „alpha male of the group“. Er soll ursprünglich aus dem „Incel“ – involuntary celibate (unfreiwillig zölibatär) – Bewegung gebräuchlich sein. Auch darüber habe ich bereits geschrieben – ich meine über „Incel“.
Keine Ahnung, was Looksmaxxing und Incel gemeinsam haben. Man würde meinen, dass einer, der gut aussieht, nicht unfreiwillig zölibatär bleiben müsste.
Aber was weiß ich?
Immerhin, soweit ich verstehe, ist der „AMOG“ wohl der „Chad“, also der Tollste, der Gruppe.
Laut „Wiktionary“ „moggt“ ein Mann, wenn er sich für attraktiver hält als alle andere.
Im übertragenen Sinn bedeutet diese Vokabel: sich für besser denn andere halten.
Ein „Mogger“ ist jemand also, der andere quasi dominiert.
Umgekehrt: Wird man „gemoggt“, so lasse man sich von anderen dominieren.
Alles klar? Mir nicht ganz, aber so what.
Was mir viel wesentlicher ist: Es stellt sich heraus, dass ich nicht der erste bin, der im WehWehWeh über dieses Thema Gedanken macht. Schon 2024 erschienen Texte in „Chip“ und „Netzwelt“ darüber.
Schade. Ich bin gern der erste…der Mogger…
Darüber hinaus: Aus Gründen, die mir unbekannt sind, genießt das Mogging momentan wohl ein besonderes Renommee. Bereits im Mai 2026 haben sowohl „Fokus“ wie auch „Guardian“ darüber berichtet.
Ist was moggingmäßig geschehen, wovon ich nicht informiert bin?
Vielleicht liegt es daran, dass es scheinbar aus dem „GenZ“-Slangvorrat aufgegabelt wurde. Die Medien biedern GenZ-Erzeugnisse besonders speichellechzend an. Ist ja gerade die Mode.
Nix gegen GenZ. Ich gönne ihnen die viel Aufmerksamkeit. Man ist schließlich nur kurze Zeit jung. Und letztendlich soll man „moggen“ solange es geht. Denn Achtung: GenAlpha – und GenBeta warten schon ungeduldig in den Startlöchern, und bald sind sie dran.
O gnädigster Herr Google! Geruhen Sie mir meine Bitte zu erfüllen.
So, liebe Leser, muss man einen Allwissenden ansprechen.
Und siehe da! Google springt alsbald in KI-Mode und gibt Antwort – mehrere Antworten sogar.
In diesem Fall wollte ich wissen, wie man am Besten das englische „basic“ ins Deutsch übersetzt.
„Basic“?, fragen Sie. Noch nie gehört.
Einst, als der PC noch eine Neuheit war, haben Nerds und sonstige Interessierte eine Programmierungssprache mit diesem Namen verwendet, um an Progrämmchen zu basteln. Auch ich habe einmal ein Basic-Programm geschrieben.
Leider habe ich vergessen, worum es ging.
Es gab auch viel kompliziertere, anspruchsvollere, Programmierungssprachen, etwa „Pascal“ und „C“. Da wusste ich aber damals: Finger weg!
Aber zurück zu „Basic“. Nein, nicht die Programmierungssprache, sondern ein Wort, dem ich neulich – irgendwo im Internet – begegnet bin. Vielleicht im Titel eines YouTube-Videos.
Den Satz, in dem ich es gelesen habe, habe ich schon vergessen. Dennoch spürte ich spontan, dass diese Vokabel etwas Negatives über einen Menschen ausdrückt.
Also habe ich den mächtigen Herrn Google um Hilfe gebeten.
Prompt erfuhr ich, dass meine Instinkte richtig waren.
Wenn man im heutigen Englisch einen anderen als „basic“ schildert, ist damit gemeint, dass dieser andere irgendwie ein dröger Einfallspinsel ist.
Hat „basic“ bereits den deutschen Pass? (ich habe ihn übrigens noch nicht – aber was nicht ist, kann mal werden).
„Wie sagt man das englische Slangwort ‚basic‘ auf Deutsch?“, fragte ich nun Herrn Google und die Göttin KIKI.
So war die Formulierung, die ich für passend hielt, um sie in die hohen Wolken zu schicken. Ich erwartete, dass ich nun erfahren würde, dass „basic“ bereits doch ein dt. Wort wäre.
Dem war aber nicht so. Hier nun erklärt KIKI den englischsprachigen Sinn:
„Es beschreibt meist Personen, Dinge oder Geschmäcker, die sehr standardisiert sind, dem aktuellen Massen-Trend entsprechen und keine eigene Kreativität oder Individualität aufweisen“, kam die Antwort. Auch ein Quellenhinweis aus: „Lingvist“.
Mir ist diese Seite unbekannt, aber vielleicht lohnt es sich, sie mal zu besuchen!
Aber nun haben Sie den Beweis dafür, dass der Herr Google und die Göttin KIKI kein Plagiat betreiben. Sie geben ständig ihre Quellen an.
Hier nun einige dt. Übersetzungen fürs englische „basic“: „anspruchslos“, „einfallslos“, „langweilig“, „08/15“, „mainstream“ (dieser Begriff hat wohl schon seinen dt. Pass – anders als ich), etc.
Nebenbei: Falls Sie es vergessen haben: 08/15 bezieht sich auf das Standardmaschinengewehr aus dem Ersten Weltkrieg, „Model 08/15“, hieß es. Das „08“ steht für 1908, das Jahr seiner Einführung. Alles klar?
Einst hätte so ein Fakt, Englisch gesprochen, als „basic information“ gegolten.
Verlieren auch Sie Interesse an die diversen zur Verfügung stehenden „Medien“?
Ob TV, Rundfunk, Online-Nachrichten, „Social“-Medien (etwa TikTok, YouTube, Instagram, X etc.) und so weiter?
Ich schon. Und falls Sie mit der gleichen Verdrusskrankheit angesteckt wurden wie ich, gibt es einen guten Grund dafür, der sich mit einem einzigen Wort zusammenfassen lässt: „Slop“. (Ich vermute, es heißt der
Englisches Derivat natürlich.
Ist Ihnen mal aufgefallen, dass wir heutzutage so gut wie nie Begriffe aus dem Chinesischen, Russischen, Koreanischen – nicht einmal aus dem Französischen ins Deutsche übernehmen?
„Slop“ („sslapp“ spricht man das aus) hat auf Englisch verschiedene Bedeutungen. Kaum genießbares Essen wird als „Slop“ bezeichnet. Vielleicht am besten mit „Fraß“ zu übersetzen. Auch „Nassmüll“ wird als „Slop“ bezeichnet.
Auch das engl. „sloppy“, also „schlampig“, ist aus „slop“ entstanden.
Achtung! „Schlampig“, „sloppy“. Sie sehen irgendwie ähnlich aus…oder? Und in der Tat: Es sind erste Cousins. Gäbe es ein dt. Wort „Schlamp“, wäre dies direkt mit „Slop“ verwandt.
Und tatsächlich gab es im früheren Deutsch eine Vokabel „Schlamp“, und zwar im Sinne von „üppiges Gastmahl“, „ungepflegter Mensch“ und auch in der Bedeutung: die „Schleppe“ eines Kleids. Vielleicht hat dieser „Schlamp“ in irgendeinem regionalen Dialekt überlebt.
In meiner Jugend sagten wir „slop slop, get the mop“. „Mop“ ist ein „Wischer“ oder…ein Mopp! Man trillerte dieses Reimchen, wenn sich einer übergeben hatte.
„Slop“ wird also mit ekelhaften Dingen in Zusammenhang gebracht.
Aber zurück zum „Slop“ und den Medien.
Ist es Ihnen aufgefallen, dass die Medien immer mehr zu „Slop“ mutiert sind?
Klar: Die allgegenwärtige KIKI spielt hier die große Rolle.
Im heutigen Englisch bezeichnet man dieses Phänomen als „AI-Slop“. Zu Deutsch „KI-Slop“.
Man verbringt kostbare Lebensstunden im Internet ausschließlich mit Slop. Soviel Zeit kann man tatsächlich verschwenden, dass man sich eines Tages wohl fragen wird: Was ist aus meinem Leben geworden? Die Antwort wird lauten: mit Slop, Idiot! Alles versloppt! Zu Deutsch „alles verschlampt“.
Ein paar Beispiele aus Slopland: He! Schau mich an. Ich zeige dir, wie es aussieht, wenn zwanzig wilde Hunde einen Büffel bei lebendigem Leib fressen! Oder: Juhu! Guck her. Ich verrate dir, welche Sprache die schwierigste ist und welche die hässlichste ist!
Oder: He he! Ich kann mit einem Bein fünfzehn Minuten herumhüpfen. Um so lustiger anzuglotzen, da ich tatsächlich nur ein Bein habe!
Und so weiter. Influencer möchten Ihnen vereinnahmen. Klugscheißer wollen Ihnen „Ideen“ beibringen. Nachrichtensender wollen Sie mit Storys festhalten. He: Kennt ihr die hässlichste Katze im Weltall? Hier nun die Story!
Et cetera.
Die gute (oder schlechte) Nachricht lautet: Slop ist kostenlos. Nur Zeit wird in Zahlung genommen.
Aber genug.
Komisch wie man so viel über so wenig schreiben kann…
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