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Was passiert, wenn Webseiten von Hackern gekapert werden?

Bewohner dieses Planeten, morsfschte. So klingt es, wenn sie sich grüßen, oder?

Morsfschte Ihnen und Ihrem Stamm. Wir verstehen Ihre Sprache nicht. Wir haben lediglich diese Texte von einem Ihrer renommierten Kommunikatoren entdeckt. Er heißt Sprachbloggeur. Sie kennen Ihn mit Sicherheit. Wir haben seine Texte durch unseren Verarbeiter entziffern lassen.

Er schreibt „über Gott und die Welt“ in Ihrer Sprache. Auch wir schreiben über Gott und Welt. So ein schöner Zufall, dass wir seine Worte in unserer Anlage entdeckt haben. Morsfschte und zweimal morsfschte.

Sicher werden Sie in unserer Darstellung Ihrer Weltsprache ein paar Ungereimendheiten finden. Unsere Verarbeitungsssysteme sind leider nicht so – wie sagen Sie es…? – „ausgefuchst“ wie die Texte Ihres Kommunikators Sprachbloggeur. Ja, die Kuh ist noch nicht in trockenen Tüchern. Wir bemühen uns aber.

Wir wissen nicht, wie weit entfernt von uns Sie leben. Wir wissen lediglich, dass Ihre Signale uns in skriptomatischer Form erreicht haben, das heißt die Signale Ihres Kommunikators Sprachbloggeur.

Wir antworten über gleiche onomatische Kanäle. Ja, morsfschte…

Liebe Lesende, obiges hab ich heute zu meiner großen Überraschung auf meinem Rechner vorgefunden. Ich habe keine Ahnung, wer der Urheber ist oder wie dieser Text dorthin gelangt ist. Vielleicht spielt die Tatsache mit, dass mein Email-Provider gestern gesponnen hat. Wörter wie „skriptomatisch“, „onomatisch“ und „morsfschte“ sagen mir übrigens nichts.

Dennoch habe ich eine Theorie, wie ich zu diesem Text gekommen bin.
Vor zwei Jahren – oder waren es schon drei Jahren? – wurde diese Webseite, die ich noch immer einen „Wortladen“ nenne, von Hackern in Beschlag genommen. Ich bin überzeugt, dass ich nur ein Zufallsopfer war, Opfer sozusagen eines „drive-by-shooting“. Will sagen: wenn einer – am Vorbeifahren – mit einer Waffe in einen anderen Wagen ballert, um zu sehen, was passiert. (Ähnliches geschieht momentan in Großbritannien, allerdings mit Messern).

„Der Sprachbloggeur“ wurde damals von Hackern befallen mit dem Ergebnis, dass diese Seite ca. zwei Monaten unter Quarantäne stand und für die meisten vom Bildschirm verschwunden war – eine Art Cyber-Fukushima oder Cyber-Tschernobyl. Es war für mich sehr frustrierend, und als ich endlich wieder ins Internet durfte, hat mein Provider – als Sicherheitsmaßnahme – die Kommentar-Vorrichtung – abgeschaltet. Jegliches Feedback fehlte. Einsam.
Aber zurück zur obigen Botschaft.

Ich vermute, dass diese Seite während der Zeit der Cyber-Entführung auf andere, uns unbekannte virtuelle Wege wanderte und von Außerirdischen aufgefangen wurde. Wie Newton sagt: Energie kann man nicht vernichten, lediglich verwandeln.

So, denke ich, geriet der Inhalt dieser Webseite, bzw., die digitalen Signale dessen, auf ungewöhnliche Kanäle. Keine Ahnung, warum.
Wie dem auch sei: „Der Sprachbloggeur“ landete wohl im Kommunikationssystem einer entfernten Welt und diente dann als „Futter“ für eine Art „Google Translate“. Immerhin: Abgesehen von einigen Danebentreffern, war das Deutsch nicht ganz schlecht. Komisch, dass sie dort das Deutsche für eine Weltsprache halten. Vielleicht verfügen sie wirklich um nur eine Sprache…so wie wir mal vor der Babelturm-Episode.

Mehr über diese Thematik habe ich nicht zu sagen. Ich will nicht fantasieren. Fest steht jedenfalls: Die Botschaft wurde aus irgendeinem Grund jäh unterbrochen.

Ich werde aber bestimmt die Sache etwas näher unter die Lupe nehmen. Wenn ich mehr Infos habe, sag ich Bescheid.

Gern möchte ich wissen, wie man „morsfschte“ ausspricht. Leider war kein mp4-Datei dabei.

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