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Der Sprachbloggeur hilft Ihnen zu Ihrem Bestseller

Denken Sie dran mal ein Buch zu schreiben, genauer gesagt einen Knüller, über den jeder spricht? Dann sind Sie hier richtig!

Oder vielleicht haben Sie dieses Buch bereits geschrieben und sogar an die Verlage als Exposé mit Textprobe rumgereicht, um lediglich ein paar Absagen oder gar keine Antwort zu ernten.

Geben Sie aber nicht auf! Denn sollte es Ihnen gelingen, Ihr Buch doch groß rauszubringen, werden diejenigen, die es abgelehnt haben, Sack und Asche tragen. Umso mehr, wenn sie die tollen Kritiken lesen und die Verkaufszahlen bei Amazon begaffen.

Dann, liebe/r Bestsellerautor/in, werden Sie Lesungen überall in Deutschland – vielleicht auch in Österreich und in der Schweiz – halten. Man wird Sie vom Flughafen abholen und in schönen Hotels oder Pensionen unterbringen, wo der Frühstückstisch aussieht wie Weihnachten im Jachtklub.

Ihre Gastgeber, d.h., diverse Journalisten und Kulturbetreibende, werden sie geistreich unterhalten, schmeicheln, Sie umwerben, so dass Sie am Ende des Tages furchtbar erschöpft und schrecklich einsam ins Bett fallen werden. (Ja, so ist das Leben im Hotel).

Derweil aber werden sich die Bücher wie „heiße Tamales“ (Amerikanismus) verkaufen, und man wird Sie, solange Interesse besteht, inbrünstig bewundern.

Vergessen Sie aber nicht: Wir schreiben das Jahr 2018. D.h.: Sie müssen, um Ihr Projekt gute Erfolgschancen zu gewährleisten, einiges an Zeit investieren.
Damit meine ich: Vergessen Sie nicht, Ihre Präsenz bei Instagram, Linkedin, Whatsapp, Twitter usw. zu kultivieren. Im Augenblick ist die Sache mit Facebook noch etwas unsicher, aber wer weiß? Vielleicht ist Facebook bald wieder im Kommen. Ach ja, und YouTube. Wäre toll, wenn Sie ein YouTube-Publikum hätten. Noch besser: wenn ein Video von oder mit Ihnen, viral gegangen ist!

Ach ja. Und vergessen Sie ja nicht, Ihren Blog zu kultivieren. Ein Blog ist stets die halbe Miete. Es sieht echt blöd aus, wenn die Leute nach Ihrer Präsenz suchen und Sie nur bei Instagram, Linkedin, Whatsapp, Twitter usw. finden. Ja, so ist das Showbusiness. Denken Sie an die Kardashian-Familie!

Übrigens: Sie können es auch ruhig eine Weile mit dem Schreiben lassen – ich meine, nachdem Sie Ihren Knüller bereits geschrieben haben, damit Sie sich ganz auf das Tamtam konzentrieren können. Sie sind nun schließlich ein Unternehmen, eine Art Tante Emma Geschäft der Kulturwelt.

Will sagen: Täglich müssen Sie Ihren „Garten“ (Sie wissen, was ich damit meine) begießen, bis Ihr Name so bekannt ist, dass keiner fragen wird: „Wer ist denn das? Ich kenn den Namen nicht.“

Nebenbei: Falls Sie Ihr Buch noch nicht verkauft haben, wäre ein/e Agent/in vielleicht nützlich. Sie sind wie goldene Brücken! Achtung: Sie möchten aber becirct werden.

Ja, der Preis gehört Ihnen…fast.

Übrigens, worum geht es in Ihrem Buch? Egal. Das Thema muss halt packen. Packen, packen packen. Schaffen Sie das? Hören Sie, dies ist eine ernste Frage. Packt es, ich meine, trifft es einen Nerv? Egal was für einen!

Aber wenn Sie sonst alles richtig gemacht haben, wird das Buch selbst beinahe zu Nebensache! Komisch, gell?

Nein, ich meine es nicht so. Ich weiß, dass Ihnen Ihr Buch sehr wichtig ist. Ich will Ihnen nur helfen, es zu verkaufen. Das ist nicht schlimm, oder?

Notabene: Bin auf Entdeckungsreise. Neues erst im neuen Monat wieder.

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