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Schlechte Nachrichten für meine Spammer…

Leider kenne ich deren Namen nicht. Und Sie, liebe Lesendierende, wissen über sie wahrscheinlich noch weniger als ich.

Die Rede ist von meinen Spammern. Ja, ich höre, wie Sie seufzen und „schon wieder lästert er über dieses Thema!“ denken.

Egal. Meistens haben meine Spanner russische Namen, und vieles von dem, was ich sehe, ist in kyrillischen Buchstaben geschrieben. Auch englische und französische „Kommentare“ kommen mal vor. Auf Deutsch so gut wie nix. Brave Deutsche.

Dennoch weiß ich über ihre wahren Namen und Lokalität so gut wie nichts. Es gibt sie halt – wie die Grippe.

Momentan erhalte ich täglich ca. zehn Stück. Die „Texte“ tun so, als würden sie sich auf diverse Beiträge aus der langen Geschichte des Sprachbloggeurs kommentierend beziehen.

Auch meine literarischen Texte werden manchmal angepeilt. Das finde ich persönlich besonders beleidigend. Als würden die Schmeißfliegen auf mein Mitttagessen Eier legen.

Doch alles endlich unwichtig. Denn bald ist mit meinen Spammern Feierabend.
Bald heißt es „bye bye, Luftverschwender. Servus, Ihr Menschen, die Ihr kostbares irdisches Dasein mit Belanglosigkeiten, die anderen nur schaden könnten, verprassen.

Worum geht es?

Um Folgendes: Neulich habe ich mit meinem Webmeister, Herrn P., konsultiert. Wir haben uns geeinigt, dass bald – vielleicht im Oktober – diese Seite, die Sie als „Sprachbloggeur“ kennen, sich eine radikale Verwandlung unterziehen wird.
Was bedeutet das?

Klar, diese Seite bleibt weiterhin erreichbar und aktiv…aber…alle bisher erschienene Texte – und davon gibt es jede Menge – werden nur noch als „read only“ Glossen in Erscheinung treten.

Will heißen: Sie werden sie zwar lesen können, keine Kommentare mehr aber zu alten Beiträgen schreiben. Das Bisherige wird eben zu einem historischen Archiv werden.

Lediglich die neuesten Beiträge werden „kommentierbar“ sein.

Außerdem wird es wohl kaum (wenn überhaupt) möglich sein, die neuesten Beiträge mit Nonsens zu besudeln.

Denn das Aussehen dieser Seite wird sich nicht nur radikal ändern. Die neue Software wird darüber hinaus das Schreiben von gebratenem Quatsch erheblich erschweren.

Ja, die vertraute Sprachbloggeur Aufmachung wird – wie man auf Neudeutsch sagt: „Geschichte“.

Genaueres Info habe ich noch nicht. Der produktive Austausch mit Herrn P. fand erst vor kurzem statt. Eigentlich wollten wir all dies schon letztes Jahr in die Wege leiten. Ich fürchte aber, dass ich – seelisch – noch nicht so weit war und die Sache ohnehin nicht genügend verstanden habe.

Jetzt freue ich mich aufs Neue. Ich werde weiterberichten, sobald ich eine aussagekräftige Information habe.

Meine Spammer werden andere Adressen suchen müssen, wenn sie weiterhin ihren parasitären, stupiden Lebenswandel ausüben möchten.

Fortsetzung folgt…

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